Keine Ausreden

Training

JUHU! Endlich Schnee.

Mein heutiger Lauf (55 Minuten) durch das Helenental in Baden im Grundlagenausdauerbereich machte mir besonders Spaß.

Warum?

Weil es das erste Mal diesen Winter geschneit hat und ich mich gefreut habe wie ein kleiner Junge. Wie mache ich das, dass ich mich bei -8°C auf einen Lauf so sehr freue? Das Zauberwort ist Reframing.

Reframing bedeutet Dinge in einen schöneren Rahmen zu bringen. Viele verbinden Schnee zum Beispiel mit Kälte, Nässe, usw. und würden für kein Geld der Welt aus den warmen vier Wänden gehen um im freien zu Sporteln. Für mich bedeutet Schnee eine schöne Trainingsabwechslung und ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt, in der ich es geliebt habe im Schnee zu spielen und jede freie Sekunde ausgenutzt habe um draußen zu sein. Zudem sage ich mir: „Wenn ich bei diesem Wetter mein Trainingsprogramm durchziehe, werde ich meine Ziele erreichen.“ Positives Denken bzw. eine positive Einstellung zu Gegebenheiten, die man nicht selbst beeinflussen kann ist das Geheimnis.

Ein anderes Beispiel habe ich schon früh in meiner Fußballerkarriere erfahren und dieses Erlebnis hat mich in dieser Hinsicht geprägt. Während meiner Zeit beim 1.FC Kaiserslautern hat uns der Trainer vor jedem Spiel, bei dem es geregnet hat, mit folgenden Worten auf das Match eingestimmt: „Das ist unser Fritz-Walter-Wetter! Wir werden heute gewinnen!“ Kurz zur Erklärung, Fritz Walter ist die Klublegende und wurde 1954 mit Deutschland zum ersten Mal Weltmeister. Er spielte gerne bei Regenwetter und der Verein hat den Begriff Fritz-Walter-Wetter bis heute am Leben gehalten. Wir gingen in jedes Regenmatch mit einem positiven Gefühl hinein und verloren in meinen 2 Jahren beim 1.FCK kein einziges davon!

Coach Chris – WEMAKEYOUFIT

Seitenblicke

Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu und ich möchte den Zeitpunkt nutzen, um euch eine der wichtigsten Personen vorzustellen, ohne die mein Projekt niemals stattgefunden hätte:

Coach Chris von WEMAKEYOUFIT

Wir haben uns vor ein paar Jahren berufsbedingt kennengelernt, als wir beide im Nike Store Vienna gearbeitet haben, er war damals Store Manager und ich wurde sein Assistant Store Manager. Als wir uns im letzten Jahr zufällig wieder trafen hatten wir uns eine Menge zu erzählen. Er sagte mir, dass er sich seinen Traum realisiert habe und nun als Personaltrainer arbeiten würde. Im selben Atemzug erzählte ich ihm von meinem Traum, und er bat sich mir sofort als Fitnesstrainer an, weil er die Idee einzigartig und verrückt – im positiven Sinne – fand. Er glaubte von der ersten Sekunde an an mich und dieses Gefühl begleitet mich bis heute und gibt mir enorm viel Kraft, Stärke und Selbstbewusstsein! Er findet in seinen Trainingseinheiten einen guten Mix aus Härte, Spaß, Abwechslung und Menschlichkeit.. durch die enge Zusammenarbeit in den letzten 6 Monaten ist eine echte Freundschaft entstanden. Wir haben für das Jahr 2016 große Ziele geplant und unterstützen uns gegenseitig die eigenen, die gemeinsamen und die Ziele des anderen zu erreichen! Wir sind ein TEAM!

Christian Burgholzer (ja, so heißt er mit richtigem Namen) bietet ein sehr vielseitiges Trainingsprogramm an und hat dafür alle notwendigen Qualifikationen:

Personal Trainer
Dipl. Body&Vital Trainer
Dipl. Running Instructor
TRX Instructor
Ausgebildeter Masseur

Die Zusammenarbeit macht mir sehr viel Spaß und ich sehe von Woche zu Woche große Fortschritte, was für meine Motivation extrem förderlich ist. Ich freue mich bereits jetzt auf die bevorstehenden Monate und zahlreichen schweißtreibenden Einheiten!

WIR werden alles erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Ich danke dir 1000 fach von Herzen für deinen Einsatz, dein Engagement, deinen Glauben an mich und mein Vorhaben und deine Menschlichkeit. Ich wünsche dir für das neue Jahr privat, beruflich und gesundheitlich alles Gute. Bleib so wie du bist!

Fotos (c) by Stefan Joham

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Out Fit Park

Training

Ich finde es großartig, dass ich Ende November immernoch im Freien mit kurzer Hose trainieren kann.

Zum einen natürlich wegen den warmen Temperaturen in dieser Jahreszeit, die doch sehr ungewöhnlich sind, zum anderen, weil es heutzutage immer mehr der sogenannten Out Fit Parks gibt.

Meiner Meinung nach eine super Abwechslung zu den handelsüblichen Fitness-Centern oder einem Workout zu Hause. Warum?

Man ist an der frischen Luft, und die Natur gibt einem unheimlich viel Kraft. Wir, Coach Chris und ich, begannen im Sommer bei 40 Grad mit unserem Training und es war die Hölle, denn wir haben vergebens einen Schattenplatz gesucht. Im Herbst überraschte uns hier und da einmal Regen oder Wind, aber genau diese Dinge sorgten immer wieder für das gewisse Etwas und für Abwechslung. Man kann die Jahreszeiten auch vergleichen mit dem Leben oder mit meinem Projekt: Es ist immer abwechslungsreich und man weiß oft nicht, was die Zukunft bringt. Man muss das Leben so annehmen, wie es ist, mal fühlt man sich gut, mal fühlt man sich schlecht. Ich sage immer: „Nach dem Regen scheint auch wieder die Sonne!“

Draußen zu trainieren macht mir enorm viel Spaß, denn wir haben neben unserem Out Fit Park in Maria Enzersdorf (Südstadt) auch einen großen Park mit mehreren Sportmöglichkeiten, wie zum Beispiel Fußball, Basketball, Beachvolleyball, Tischtennis, einem Hügel für Bergaufläufe, etc., es wird also nie langweilig in unserem Trainingsalltag.

Wir möchten so lange es möglich ist diese Möglichkeiten nutzen, um euch zu zeigen, dass es keine Ausreden gibt, um Sport zu treiben. Man braucht kein teures Fitnessstudio oder teure Trainingsgeräte, um sich körperlich zu betätigen oder zu verausgaben. Man kann zum Beispiel auch Trends wie Freeletics kostengünstig ausprobieren, dafür gibt es in den meisten Städten bereits etliche Hotspots, an denen man in Gruppen gemeinsam trainieren kann, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Ich finde den ansteigenden Fitnesstrend und die Vielzahl an Möglichkeiten, die einem geboten werden großartig, so sollte für jeden Geschmack und für jedes Trainingsziel ein passender Trainingsweg mit dabei sein.

Am Wichtigsten ist aber immernoch der Faktor Spaß. Ohne Spaß kann man sich nur ganz schwer motivieren, sei es zum Sport treiben, sei es zum an seine Grenzen zu gehen, sei es um bei schlechterem Wetter laufen zu gehen, etc. Ohne Spaß wäre all dies nicht möglich.

Ich möchte euch mit den folgenden Fotos „unseren“ Out Fit Park besser vorstellen, den es auch in der selben Ausführung in Traiskirchen gibt.

Wo trainiert ihr am Liebsten? Lasst es mich wissen, vielleicht könnt ihr mich mit euren Trainingsplätzen oder Trainingsmethoden inspirieren..

 

 

5 am Tag

Essen

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Was hat es mit der 5 am Tag Formel auf sich?

Es ist eine Faustregel in der heutigen Ernährung 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen. Es ist nicht nur für jeden Geschmack etwas dabei, da das Angebot vielseitig ist, sondern man versorgt seinen Körper mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Diese wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus und stärken die Widerstandskraft. Darüber hinaus können Obst und Gemüse vor so genannten Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Das sind nur einige Vorteile…

Ich esse bereits zum Frühstück täglich Obst. Entweder als Fruchtsalat, oder als Beilage zu meinem Oatmeal. Oder man isst nach seinem Frühstück einfach ein Stück Obst wie eine Banane, eine Kiwi oder ein Apfel. Als Zwischenmahlzeit bereite ich mir gerne Naturjoghurt mit Obst zu, denn es sorgt für ein angenehmes Sättigungsgefühl und liegt dennoch nicht schwer im Magen. Dies ist gerade vor dem Training für mich ein sehr wichtiger Grund nichts „Schweres“ zu sich zu nehmen, da man sich sonst während des Sports nicht wohlfühlt.

Gemüse gibt es fast täglich bei mir als Beilage zu meinen Hauptmahlzeiten zu Mittag und am Abend. Man kann seinen Ernährungsplan sehr abwechslungsreich gestalten, da es verschiedenste Möglichkeiten der Zubereitung gibt.

Wie viel Obst und Gemüse soll man denn zu sich nehmen?

Neben der oben genannten Faustregel (5 am Tag) sollte man darauf achten, dass eine Portion in etwa einer Handfläche entspricht.

Wenn man sich an diese „Regeln“ hält, gibt man seinem Körper die Menge an Nährstoffen, um ausreichend versorgt zu sein.

Erstes Ganzkörper-Workout nach meiner Verletzung

Training

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Gestern stand das erste Ganzkörper-Workout mit meinem Personaltrainer Christian Burgholzer von WEMAKEYOUFIT nach meiner Verletzungspause auf dem Programm. Wir haben meinem Körper ein paar Tage extra Zeit gegeben, um sich zu regenerieren. Der Coach hat ein paar neue Übungen in das TRX-Training eingebaut, die echt super waren und neue Reize gesetzt haben. Ich spüre heute einen Muskelkater im Brustbereich und in den Beinen, aber es ist ein guter Schmerz. Ich muss an dieser Stelle fairerweise noch erwähnen, dass er gestern mit einer super Leistung unser Basketballspiel zum Aufwärmen das erste Mal gegen mich gewinnen konnte, und das völlig verdient.

Wie kommt man nach einer Verletzung wieder zurück in den Trainingsalltag?

Ich muss zugeben, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Belastung nach einer Verletzung festzulegen. Man muss auf seinen Körper hören und die Signale richtig deuten. Man freut sich umso mehr, wenn man wieder schmerzfrei seine Übungseinheiten absolvieren kann, als wenn man durch falschen Ehrgeiz zu früh mit dem Training wieder beginnt und einen Rückschlag erleidet. Man muss erst wieder seinen Rythmus finden, dabei ist es wichtig nicht gleich wieder dort einzusteigen, wo man aufgehört hat, sondern sich Schritt für Schritt ranzutasten.

Ganz entscheidend hierbei ist die Motivation nie zu verlieren. Man muss sein Ziel immer vor Augen haben, und sich am besten Zwischenziele setzen (4-6 Wochen), auf die man hin trainieren kann. Mein Ziel ist es meinen Traum vom Profifußball in meinem Alter doch noch zu realsieren. Diesen Gedanken hatte ich mir während meiner Verletzungspause immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Man darf sich nicht von Rückschlägen aus der Bahn werfen lassen. Rückschläge gehören zum Leben dazu, mal sind sie klein, manchmal größer. Dies sollte einen nicht beunruhigen, wichtig ist es fokussiert zu bleiben und immer wieder zurückzukommen. Harte Arbeit wird früher oder später belohnt, man muss jedes Mal wieder aufstehen, wenn man hinfällt und weiter an seinen Zielen arbeiten. Von nichts kommt bekanntlich auch nichts.

Ich bin froh, dass ich wieder mit meinem Training fortfahren kann und bin jetzt noch hungriger auf alles, was noch vor mir steht und freue mich jeden Tag, meinen Traum bereits jetzt leben zu dürfen.

Gestern Abend war ich übrigens noch beim Open Run von Boostvienna, einer Laufcommunity von Adidas. Wir sind eine Ringrunde in Wien gelaufen. Es hat echt Spaß gemacht und ich werde euch in Zukunft öfters darüber berichten und euch erklären, was genau dahinter steckt. Ihr könnt gespannt sein…

#impossibleisnothing #bethedifference

Lunchtime

Essen

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In letzter Zeit koche ich sehr häufig mit meiner Freundin Miriam zusammen, sie ist gelernte Gastronomin, daher sehen die Essensfotos auch so professionell aus.

Gestern gab es Goldbrasse mit Couscous, Gemüse (Zucchini, Zwiebeln, Eierschwammerl, Blattspinat) in einer scharfen Kokosnuss-Sauce und als Topping gab es Wachtelspiegeleier. Es war so lecker. Den Fisch haben wir frisch aus der METRO gekauft und die Frische schmeckt man auch. Je besser die Produkte sind, umso köstlicher und nahrhafter ist das Endresultat.

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Salate stehen auch sehr weit oben auf meinem Speiseplan, ebenso wie Gemüse.

Auf dem linken Foto seht ihr meinen Lieblingssalat mit Thunfisch, Paprika, Tomaten, Gurke und Fetakäse. Das Dressing besteht aus Kürbiskernöl aus der Steiermark mit Salz und Pfeffer verfeinert, das war`s!

Auf dem rechten Foto sehr ihr Backofengemüse, bestehend aus Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Zwiebeln. Einfach das Gemüse in Öl schwenken, dazu ein paar Gewürze eurer Wahl und danach auf ein Blech ab ins Rohr. Serviert wurde das leckere Gemüse mit einem kleinen Salat.

Bon Appetit !!!