Das 315. Wiener Derby – Rapid gegen Austria

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Rapid Wien gegen Austria Wien, das 315. Wiener Derby im Ernst Happel Stadion

Rapid Wien gegen Austria Wien, das 315. Wiener Derby im Ernst Happel Stadion

Es war mein erstes österreichisches Bundesligaspiel, das ich in meinen 7 Jahren in Österreich live gesehen habe. Und dann gleich das Interessanteste von allen, das Wiener Derby, um genauer zu sein: das 315. Derby zwischen Rapid Wien und Austria Wien, die beiden größten Mannschaften der Bundeshauptstadt. Der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten, ein echtes Spitzenspiel also.

Durch den Stadionumbau Rapid Wiens finden zurzeit ihre Heimspiele im altehrwürdigen Ernst Happel Stadion statt, in dem auch das EM-Finale 2008 Spanien gegen Deutschland stattfand. Es fanden 32.000 Fans den Weg in das Stadion und sorgten über die gesamte Spielzeit für eine sensationelle Stimmung.

Die Karten habe ich von Adidas bekommen. Es war ein wahres Fußballerlebnis, denn es waren keine „normalen“ Karten, sondern VIP Tickets für die Diamond Lounge. Ich habe einen meiner besten Freunde (Thomas) mitnehmen dürfen. Bereits vor dem Spiel wurde in der Lounge hervorragendes Essen serviert, ebenso in der Halbzeitpause und nach dem Spiel. Wir hatten echt Glück mit unseren Sitznachbarn an unserem Tisch, wir saßen noch lange nach dem Match zusammen und haben geplaudert. Hier möchte ich ganz speziell noch einmal Raimund hervorheben, ein echtes Unikat und Hervis-Sport Urgestein.

Wir hatten hervorragende Sicht auf das Spiel von unseren Plätzen auf der Ehrentribüne aus, mit gepolsterten Sitzen mit Rückenlehne und besonders viel Beinfreiheit.

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Die Fans waren für mich das Highlight des Spiels, angefangen bei dem Pensionisten, der neben mir saß und vor dem Anpfiff die Rapid-Hymne inbrünstig mitsang, bis hin zu den Ultras in der „Westkurve“. Jeder im Stadion sang mit und stand auf bei den Sprechgesängen aus der Fankurve, selbst die Ehrentribüne war mit Leib und Seele dabei, was ich so in dieser Form noch in keinem Stadion erlebt habe.

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Die erste Halbzeit war von Taktik geprägt und es gab nur ganz wenige Torraumszenen auf beiden Seiten. Die Folge war ein gerechtes 0:0 zur Pause.

In Halbzeit zwei war dann deutlich mehr Tempo in der Partie und dadurch gab es mehr Zweikämpfe und mehr Fouls, mehr Nicklichkeiten… so wie ich mir das Derby gewünscht habe. Und es folgten dann auch noch die Tore. Die Austria ging nach einer Freistoßflanke von rechts durch ein Eigentor von Max Hofmann in Führung. Danach drückte Rapid aufs Tempo und drängte auf den Ausgleich. Der fiel dann auch in Minute 74 durch Prosenik. Ein schön herausgespieltes Tor.

Danach merkte man Rapid die Europa League Strapazen von Donnerstag an und die Kräfte verschwanden nach und nach. Als dann im Stadion alle bereits mit einem Unentschieden rechneten, sorgte die Austria durch einen Konter in der 89. Minute doch noch für die Entscheidung im Spiel. Ein langer Ball in den Lauf von Friesenbichler, der den Ball direkt aus vollem Lauf volley ins kurze Eck versenkte. Es war gleichzeitig auch der Schlußpunkt einer spannenden 2. Halbzeit.

Hervorheben möchte ich die Rapid-Viertelstunde, bei der das gesamte Publikum aufsteht und lautstark applaudiert und ihre Mannschaft auf diese Art und Weise in die letzten 15 Minuten des Spiels schickt. Eine schöne Tradition.

Die Rapidfans möchte ich auch loben, da sie auch nach den Gegentoren weiterhin ihre Mannschaft lautstark unterstützten, ohne negative Stimmung zu verbreiten. Vor diesen Fans ziehe ich meinen Hut.

Schön war auch das kurze Treffen mit dem österreichischen Bundestrainer Marcel Koller in der VIP Lounge zur Pause. Bedanken möchte ich mich nochmal an dieser Stelle bei Adidas, die mir dieses Erlebnis ermöglicht haben. An diese Art und Weise ein Spiel zu schauen könnte ich mich gewöhnen. Ich denke, dass es nicht mein letztes Bundesligaspiel gewesen sein wird, dass ich mir live im Stadion anschauen werde.

TRX Training – mit Videos

Training

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In dieser Woche gab es wieder ein super TRX Workout mit meinem Trainer Christian von WEMAKEYOUFIT (kurz: Coach Chris).

Ich freue mich immer darauf mit ihm zu trainieren, da ich jede einzelne Einheit an meine Grenzen gehen muss, um die Übungen perfekt auszuführen. Ich zeige euch heute ein paar einzelne Übungen mit einem kurzen Video, damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie ein Training bei uns aussieht und wie die Übungen ausgeführt werden.

Ich habe nächste Woche vor, einen ausführlichen Bericht über TRX Training zu schreiben, um euch die Vorzüge genauer zu erläutern. Mir macht es auf jeden Fall extrem viel Spaß und der Trainingseffekt ist spürbar und auch sichtbar, was aber bei der Trainingsintensität auch nicht anders zu erwarten war.

Die aktuelle Woche

Seitenblicke
Benjamin Angel beim TRX Training mit WEMAKEYOUFIT

Benjamin Angel beim TRX Training mit WEMAKEYOUFIT

Diese Woche war einiges los bei mir und es gibt einige Neuigkeiten zu berichten.

Hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage:

Montag Morgen absolvierte ich einen Bauchmuskelzirkel und eine regenerative Einheit mit der Blackroll. Das Abendtraining musste ich leider auslassen, da die Schmerzen durch den Schlag am Samstag noch immer zu stark waren.

Am Dienstag stand unser erstes Cup-Spiel in diesem Jahr an, auswärts gegen Lok Hörndlwald. Ich sollte zunächst nicht im Kader sein wegen meiner Verletzung, bestand aber darauf, zumindest auf der Bank zu sitzen. Ich machte vor dem Spiel mit den Reservisten 20 Minuten Intervallläufe (3 min. Grundlagentempo, 20 sek. Tempolauf) und durfte die letzten 25 Minuten doch noch mitwirken. Ich wurde beim Spielstand von 2:0 eingewechselt. Das Spiel endete 4:0 für uns. Wir haben unsere Aufgabe erfüllt und sind in der nächsten Runde. Pokalspiele gegen unterklassige Mannschaften sind nie einfach, denn der Cup hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, deswegen sind wir sehr zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis.

Mittwoch gab es ein Outdoor Workout mit meinem Trainer Christian von WEMAKEYOUFIT in der Südstadt. Wir spielten Basketball zum Aufwärmen (4:0 für mich) und danach gab es ein Ganzkörper-Workout mit dem TRX-Band.

Wir haben ein paar Videos von den Übungen gemacht, die ich euch morgen zeigen werde.

Am Abend stand eine lockere Einheit auf dem Fußballplatz auf dem Programm, da wir ja einen Tag zuvor ein Spiel bestritten haben… Spaß und Torabschlüsse standen im Fokus.

Zudem hatte ich einige Termine mit Kooperationspartnern, über die ich noch nicht viel erzählen darf, nur so viel: Es wird einiges auf mich zukommen in den nächsten Wochen/Monaten. Ihr dürft gespannt sein. Ich freue mich schon auf die Zeit und die neuen Herausforderungen.

PS. Am Sonntag schaue ich mir zum ersten Mal das Wiener Derby an in der österreichischen Bundesliga, ein echter Klassiker und zudem in dieser Saison wieder ein echtes Spitzenspiel, erster gegen zweiter. Ich bin schon sehr auf die Stimmung im Ernst Happel Stadion gespannt. Danke Adidas.

Schönen Abend euch allen noch,

Euer Ben

Cheatday

Essen

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Heute war es soweit, der so genannte Cheatday (cheat = betrügen/schummeln/täuschen).

Was steckt hinter diesem Begriff, der immer häufiger in den sozialen Netzwerken verwendet wird im Zusammenhang mit der Ernährung?

Unter einem Cheatday versteht man einen Tag, an dem man nicht darauf achtet, was und wie viel man isst. Kurz auf den Punkt gebracht. Man „betrügt“ sozusagen seinen gesunden Lebensstil mit einem Tag, an dem wirklich alles erlaubt ist. Von Schokolade, über Pizza, bis hin zu Coca Cola, wirklich alles. In der Regel macht man einen solchen Tag einmal in der Woche (man kann ihn auch einmal alle 2 Wochen machen), nachdem man sich an den übrigen Tagen bewusst gesund ernährt hat. Gerade bei Sportlern ist er beliebt, da sie neben dem harten Training zudem ihre Ernährung im Auge behalten müssen, um ihr maximales Leistungsniveau zu erreichen. Umso wichtiger ist dieser Cheatday…

Warum?

Durch den ständigen Verzicht auf viele Lebensmittel, vorallem zuckerhaltige Nahrungsmittel, verlangt der Körper auf eine gewisse Art und Weise nach genau diesen. Es ist wie bei kleinen Kindern, wenn man ihnen etwas verbietet, möchten sie es umso mehr haben. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, „gönnt“ man sich und seiner Seele einmal in der Woche ungesunde Sachen. Dies schafft ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, die sogenannte Balance. Ich finde Balance in allen Lebensbereichen wichtig, denn um Dinge zu erreichen, muss man sehr diszipliniert sein und um Spaß im Leben zu haben, muss man eben manchmal auch Dinge tun, die einem mental gut tun. Ein Beispiel: Wenn man auf einer Hochzeit eingeladen ist und der Tag von vorne bis hinten perfekt ist und du aber nicht die leckere Hochzeitstorte probieren darfst, da sie ungesund ist. Wenn du ständig auf deine Ernährung achtest und deinem Körper weitesgehend Lebensmittel zufügst, die er benötigt und ihm gut tun, dann darfst du auch mal ein Stück Torte essen. Das meine ich mit Balance finden und (er)leben.

So habe ich als Nutella-Liebhaber zum ersten Mal nach über 3 Monaten wieder gesündigt, und das so richtig! Heute Morgen gab es bei mir „Bencakes“ mit Nutella, Ahornsirup, Staubzucker, Kiwi und Banane! So lecker!! Es hat gut getan, aber mir reicht es jetzt auch wieder für ein paar Wochen.

Meine Motivation

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Viele von euch haben mich in der letzten Zeit auf das Thema Motivation angesprochen und mich gefragt, wie ich mich motiviere.

Also habe ich mich entschieden, euch zukünftig mehr darüber zu erzählen.

Was ist meine Motivation?

Die Motivation, dieses Projekt in Angriff zu nehmen ist eigentlich ganz einfach und schnell erklärt. Mein Traum war es von Kindheitstagen an, eigentlich sogar seit ich denken kann, Fußballprofi zu werden. Ich hatte bereits einen Ball am Fuß, obwohl ich nicht einmal richtig laufen (gehen) konnte. Für diesen Traum habe ich in meiner Kindheit und Jugend auf sehr viel verzichtet (Partys, Alkohol, etc.) und sehr viel Zeit in meiner Freizeit auf dem Trainingsplatz verbracht. Ein gewisses Talent und die Leidenschaft zu dem Sport war auf jeden Fall vorhanden, und durch die Unterstützung meiner Eltern habe ich es bereits als Teenager sehr weit gebracht und wurde mit 15 Jahren zum deutschen Junioren Nationalspieler. Ein echter Traum ging damals in Erfüllung. Der nächste Schritt in Richtung Fußballprofi sollte der Wechsel zum 1.FC Kaiserslautern mit 17 Jahren werden, dem Verein, dessen Fan ich schon immer war. Ich hatte alle Fanartikel als Kind gesammelt, sogar mein Kinderzimmer war damals weiß/rot gestrichen.

Leider sollte sich der Wechsel im Nachhinein nicht als ein solcher Schritt herausstellen. Durch zwei Muskelfaserrisse und eine ausgekugelte Schulter fand ich in meiner ersten Saison nie mein maximales Leistungsvermögen.

Diese Verletzungen zeigten mir, dass es sehr schnell gehen kann im Fußball beziehungsweise im Sport allgemein. Durch Rückschläge kann es von heute auf morgen zu Ende sein mit dem Traum vom Profisportler. Diese Erkenntnis war der Grund, weshalb ich mir ein zweites Standbein neben dem Fußball aufbauen wollte, was ich dann auch getan habe. Ich machte zuerst eine kaufmännische Ausbildung, bevor ich nach Wien zog, um dort Sportwissenschaft zu studieren. Mit dieser Doppelbelastung habe ich es nicht geschafft, den Weg zum Profifußball mit dem letzten Ehrgeiz, den man dafür benötigt, weiter zu gehen. Ich blieb dem Sport aber immer erhalten und habe schöne und erfolgreiche Jahre im Amateurbereich erleben dürfen.

Als ich Anfang diesen Jahres meinen 30. Geburtstag vor Augen hatte, blickte ich auf die letzten Jahre zurück. Ich habe festgestellt, dass dieser Traum aus meiner Kindheit immernoch in mir lebt und dieses Kapitel für mich nicht beendet wurde, da ich es nie mit aller Kraft versucht habe.

Um damit abschließen zu können, muss ich versuchen, mit allem was mir zur Verfügung steht, meinen Traum doch noch zu verwirklichen. Ich stehe im Moment jeden Tag auf und bin allen Menschen, die mich bei meinem Vorhaben unterstützen, dankbar, dass ich meinen Traum bereits jetzt leben darf. Ich trainiere jeden Tag hart, achte auf meine Ernährung, treffe coole Menschen und lerne mich durch all das noch einmal völlig neu kennen. Ich tue heute viele Dinge viel bewusster, da ich meinen Körper und meine Umwelt besser kenne als mit 16.

Ich habe jeden Tag mein Ziel vor Augen, wenn ich morgens aufstehe und auch wenn ich mal Phasen habe, in denen es mir nicht gut geht, sei es physisch oder psychisch. Der Gedanke an meinen Traum lässt mich nie aufgeben an diesem zu arbeiten und den Glauben daran nie zu verlieren.

Es ist enorm wichtig, sich Ziele zu setzen, wenn man sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Ohne diese (Zwischen-)Ziele ist es schwierig nachzuvollziehen, ob man sich auf dem richtigen Weg befindet. Wichtig hierbei ist es allerdings, sich nicht zu hohe Ziele zu setzen, die man nur sehr schwierig bis gar nicht erreichen kann, sich aber auch nicht zu niedrige Ziele zu setzen, die man ohne größeren Aufwand sehr leicht erreichen kann.

Bis jetzt läuft es bei meinem Projekt so wie ich es mir vorgestellt habe. Die ersten 3 Monate habe ich gemeinsam mit meinen Coaches genutzt, um eine Grundfitness zu erarbeiten, die die Basis für alles weitere sein wird. Ich habe mich nicht durch Rückschläge wie zum Beispiel: kleinere Verletzungen, Niederlagen, negative Kommentare, etc. von meinem Weg abbringen lassen und kann nun mit voller Motivation und Fokussierung auf das Wesentliche die nächsten Schritte in Richtung meines Traums bestreiten.

Hier findet ihr ein paar passende Motivationssprüche, die mir oft helfen, weil sie genau das ausdrücken, was ich verinnerlicht habe:

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Das Oatmeal

Essen

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Es ist der Gesundheitstrend im Moment in den sozialen Netzwerken und auf Foodblogs. Was genau steckt hinter dem sogenannten Oatmeal?

Oatmeal im Amerikanischen, Porridge im Britischen und Haferbrei im Deutschen wird aus Haferflocken oder Hafermehl zubereitet. Der Getreidebrei wird je nach Geschmack mit Wasser oder Milch aufgekocht und mit beliebigen Zutaten verfeinert.

Der ideale Start in den Tag:

Haferbrei ist das ideale Frühstück für den Körper. Das Getreide versorgt ihn mit ausreichend Energie, mit Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett sowie Mineral- und Ballaststoffen. Für den Magen ist Oatmeal äußerst verträglich und schonend. Die Haferflocken sind zwar relativ kalorienhaltig, dennoch gehen sie nicht unbedingt auf die Hüften. Die Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung und sättigen, weil sie für einen ausgewogenen Blutzucker und Cholesterinspiegel verantwortlich sind.

Zudem ist es echt schnell und einfach zubereitet:

Es bedarf lediglich 10 Minuten Zeit. Den Haferbrei in Wasser oder Milch (auch Mandelmilch möglich) aufkochen, damit die Flocken quellen. Man kann das Ganze nun mit Obst, Nüssen, Kokosflocken, etc. garnieren. Zum Süssen verwendet man Honig, Agavensaft oder Ahornsirup, um auf Zucker zu verzichten. Mit Zimt oder Vanille kann man als Alternative zu den Süssungsmitteln einen Geschmack seiner Wahl hinzufügen, damit Abwechslung auf den Frühstückstisch kommt. Die Möglicheiten sind unendlich groß und man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Ich esse ca. 4-5 mal in der Woche Haferbrei mit unterschiedlichen Zutaten, da es für mich ein ideales Frühstück ist. Es gibt mir Kraft und Energie über einen langen Zeitraum, und sättigt, ohne dabei schwer im Magen zu liegen… ideal für Sportler.

Hier sind einige Variationen von mir aus den letzten Tagen:

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