Training in der Weihnachtszeit

Training

Ich verbringe meine Weihnachtsfeiertage bei meiner Familie im Saarland (Deutschland) und treibe natürlich auch hier Sport.

Ich absolviere ein paar Einheiten Freeletics und bin ansonsten viel draußen in der Natur laufen. Immer mit dabei ist mein Hund Curly, die es sichtlich genießt sich mit mir gemeinsam auszupowern. Ich habe auch eine Laufeinheit (1 Stunde 20 Minuten) mit meinem Dad absolviert, was man so langsam schon als Tradition bezeichnen kann. Ich bin wirklich froh, dass ich immer noch mit ihm gemeinsam Sport treiben kann und hoffe, dass es auch die nächsten Jahre so bleiben wird.

Ich genieße die Zeit im Saarland sehr und lade meine Kräfte auf, um im neuen Jahr in allen Lebensbereichen voll angreifen zu können.

Wünsche euch einen schönen letzten Weihnachtsfeiertag im Kreise eurer Liebsten.

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Core Training

Training

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Das sogenannte Core Training, bei dem die Körpermitte (Rumpf) trainiert wird ist heutzutage aus keinem Trainingsprogramm mehr wegzudenken. Beim Fußball hat man zum ersten Mal vor der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland diese Trainingsform wahrgenommen. Der damalige deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann engagierte dafür einen Spezialisten, den Amerikaner Mark Verstegen, der es schaffte die Nationalmannschaft so fit wie kein anderes Team bei der WM zu machen. Damals wurde in der Presse über die „moderne“ Trainingsform noch geschmunzelt, heutzutage zählt sie zu den wichtigsten Trainingsschwerpunkten, denn es werden nicht nur einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelschlingen in Form von komplexen Bewegungsabläufen effektiv trainiert.

Marc Verstegen beschreibt das Training wie folgt: „Das Programm dreht sich um Stabilität. Indem man mit dem Core-Training die Rumpfmuskulatur stärkt, wird der ganze Körper stabilisiert. Gleichzeitig werden beim Core-Training Fähigkeiten wie Flexibilität, Agilität und Beschleunigung trainiert. Die Muskeln sollen so in erster Linie nicht wachsen, sondern leistungsstärker werden.“

Es ist sowohl für Leistungssportler wie auch für den Breitensportler, sprich Hobbysportler, geeignet, da man den Schwierigkeitsgrad ohne jegliche Probleme an den Fitnesszustand der jeweiligen Person anpassen kann. Das Training ist sehr abwechslungsreich und stellt oft neue Herausforderungen dar. Der Körper kann sich aber sehr schnell an die neuen Bewegungsabläufe gewöhnen und das gibt einem ein sehr gutes (Körper-)Gefühl.

Auf meinem Trainingsplan steht Coretraining zweimal in der Woche, hier seht ihr ein paar weitere Übungen aus der letzten Einheit mit Coach Chris.

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Lunchtime

Essen

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In letzter Zeit koche ich sehr häufig mit meiner Freundin Miriam zusammen, sie ist gelernte Gastronomin, daher sehen die Essensfotos auch so professionell aus.

Gestern gab es Goldbrasse mit Couscous, Gemüse (Zucchini, Zwiebeln, Eierschwammerl, Blattspinat) in einer scharfen Kokosnuss-Sauce und als Topping gab es Wachtelspiegeleier. Es war so lecker. Den Fisch haben wir frisch aus der METRO gekauft und die Frische schmeckt man auch. Je besser die Produkte sind, umso köstlicher und nahrhafter ist das Endresultat.

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Salate stehen auch sehr weit oben auf meinem Speiseplan, ebenso wie Gemüse.

Auf dem linken Foto seht ihr meinen Lieblingssalat mit Thunfisch, Paprika, Tomaten, Gurke und Fetakäse. Das Dressing besteht aus Kürbiskernöl aus der Steiermark mit Salz und Pfeffer verfeinert, das war`s!

Auf dem rechten Foto sehr ihr Backofengemüse, bestehend aus Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Zwiebeln. Einfach das Gemüse in Öl schwenken, dazu ein paar Gewürze eurer Wahl und danach auf ein Blech ab ins Rohr. Serviert wurde das leckere Gemüse mit einem kleinen Salat.

Bon Appetit !!!

Training im SOS Kinderdorf Hinterbrühl

Allgemein, Seitenblicke

Es war eine ganz ganz besondere Ehre für mich und eine tolle Erfahrung. Ein super Training mit sehr viel Spaß für alle Beteiligten hatte ich am vergangenen Dienstag im SOS Kinderdorf in Hinterbrühl. Mein Trainer Christian Burgholzer trainiert seit einigen Monaten 2 Jungs, Daniel und Kim, aus dem oben genannten Kinderdorf. Sie spielen meistens Fußball. Als ich davon erfuhr, bat ich Christian darum mal mitzukommen, um ein gemeinsames Training zu absolvieren. Zu Beginn waren die 2 jungen Männer noch etwas schüchtern, da sie nicht wussten, was auf sie zukommen wird.

Diese Nervosität hat sich allerdings sehr schnell gelegt und nach den ersten paar Übungen sind sie immer mehr aufgetaut und waren bereit für ein intensives Training. Wir wärmten uns gemeinsam auf, machten anschließend ein Jonglierspiel, bei dem der Verlierer einen Schuß von jedem aus rund 10 Meter auf seinen Hintern überstehen musste. Das kann natürlich auch schmerzhaft werden…

Danach haben wir Abschlüsse nach Flanken trainiert, was enorm viel Spaß gemacht hat. Jedoch bin ich beinahe an Daniel verzweifelt, da er so viele Bälle von mir abwehren konnte und ich kaum ein Tor erzielt habe. Ziel war es dabei so schnell wie möglich 5 Tore zu erzielen. Kim und Christian waren deutlich schneller fertig als ich, sie brauchten nur einige Minuten, bis sie ihre 5 Tore erreicht hatten.

Danach gab es zum Abschluss noch ein Spiel, bei dem man einen Elfmeter schießen muss, allerdings erst nachdem man sich zuvor 10 Mal um die eigene Achse gedreht hat. Mich hat es gleich 2 Mal aus dem Gleichgewicht gebracht und ich hab mich auf den Boden gelegt. Alles hat sich gedreht, erst beim dritten Anlauf habe ich es bis zum Ball geschafft und ihn dann sogar im Tor untergebracht. Alle haben das super gemeistert, Coach Chris war der einzige, der seinen Elfmeter über das Tor geschossen hat. Den Jungs hat die Einheit und vorallem die letzte Übung enorm viel Spaß gemacht und haben mich gleich danach gefragt, ob ich denn demnächst nochmal mittrainieren würde. Ich musste nicht lange überlegen und habe gleich zugesagt. Ich werde in Zukunft 1 oder 2 Mal im Monat vorbeischauen und mit den Jungs und dem Trainer eine schöne Einheit absolvieren.

Mir hat das Ganze mindestens genauso viel Spaß gemacht wie den beiden Burschen. Sie hatten gestern sogar ein Probetraining, weil sie gerne in einem Verein Fußball spielen würden… vielleicht kann ich sie bei diesem Vorhaben ja unterstützen und ihnen brauchbare Tipps geben.

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Bouldern – ein perfektes Ganzkörpertraining

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Um mein Training abwechslungsreich zu gestalten, möchte ich viele verschiedene Sportarten ausprobieren und mir aus diesen Erfahrungen Trainingsschwerpunkte für mein persönliches Training abschauen. Man sollte auch mal über den Tellerrand hinaussehen heißt es doch so schön.

Heute war ich mit einer Freundin, Auolla, bouldern. Sie ist durch ihren Freund Matthias, der von Beruf Industriekletterer ist, zu diesem Sport gekommen und betreibt es seit über einem Jahr regelmäßig. Für mich war es heute die erste richtige Erfahrung in dieser Sportart. Aber was eigentlich ist Bouldern?

Bouldern (engl. boulder „Felsblock“) ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Bei den Kletterweltmeisterschaften 2001 in Winterthur war die Disziplin erstmals an einer Weltmeisterschaft präsent. (Quelle: Wikipedia)

Klettern erfreut sich in den vergangenen Jahren einer immer wachsenderen Fangemeinschaft. Es entstehen immer mehr Möglichkeiten in Form von Kletterhallen, Kletterparks, usw. für Kletterfreunde ihren Sport auszuüben. Meiner Meinung nach ist der Sport für groß und klein geeignet, also auch als Familiensport zu betrachten. Sei es um etwas Licht in den grauen Alltag zu bringen oder auch um ein gezieltes Ganzkörpertraining zu haben. Es erfordert extrem viel Geschick, Kraft, Koordination, Körpergefühl und -spannung, um nicht abzustürzen. Man erzielt bereits nach wenigen Versuchen Erfolgserlebnisse und zieht daraus seine Motivation schwierigere Routen zu steigen. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade, die sehr gut beschriftet und sichtbar an den Kletterwänden befestigt sind. Je höher der Schwierigkeitsgrad, umso weniger Griffe sind vorhanden, umso kleiner bzw. unhandlicher sind diese Griffe und umso steiler sind die sogenannten Überhänge.

Ich bin vorerst an den einfachen Wänden hinauf geklettert, aber auch schon gute 5 Meter hoch. Nach 1 1/2 Stunden habe ich einige kleinere Blessuren an den Händen und Knien davongezogen und war froh, als ich die engen Kletterschuhe ausziehen durfte. Aber daran würde man sich im Laufe der Zeit gewöhnen…

Alles in allem eine super Erfahrung, die viel Spaß gemacht hat und trotzdem anstrengend und eben eine schöne Abwechslung zu meinem Trainingsalltag war.

Achja, für alle, die wissen möchten, wo wir heute bouldern waren:

Boulderbar Vienna

Hannovergasse 21, 1200 Wien
Telefon: 01 3301406

Homepage: http://www.boulderbar.net/

Meine Beweggründe

Allgemein, Seitenblicke

Was bewegt mich dazu, mir mit 30 Jahren noch so ein hohes Ziel zu stecken, Fußballprofi zu werden?

Man lebt nur einmal. Und man sollte dies so gut wie einem nur möglich ist tun. Was werden wir, eines Tages wenn wir älter sind, in unserem Leben bereuen?

Richtig. Die Dinge, die wir nicht getan haben.

Man bereut selten Dinge, die man getan hat, auch wenn sie einem nicht geglückt sind, oder sie sich im Nachhinein als falsch herausgestellt haben. Was sagt uns das?

Richtig. Tue die Dinge, die du tun willst.

Es ist DEIN Leben und du musst dich vor niemandem rechtfertigen, warum du dies oder jenes getan hast. Natürlich kann man sich von seiner Familie und seinen engsten Freunden Ratschläge holen, ob gewisse Dinge gut sind, denn es ist wichtig, andere Meinungen von Außenstehenden zu hören und sich damit auch auseinander zu setzen. Aber letztendlich liegt die Entscheidung bei dir und du bist auch derjenige, der die Konsequenzen zu tragen hat.

In meinem Fall trage ich nur ein geringes Risiko, da mich mein Umfeld (Familie, Freunde, meine Trainer, mein Team, uvm.) 100 % unterstützen und mir so den Rücken stärken und mir Kraft geben, meinen Weg zu gehen.

Ob es am Ende für meinen ersten Profivertrag reicht, kann man jetzt nicht beantworten, aber ich würde es nie erfahren, wenn ich es nicht versuchen würde! Es gehören viele Faktoren dazu – wie gesundheitliche Aspekte, physische Entwicklung, mentale Stärke, unbedingter Wille und eine gesunde Portion Glück – die man im Vorfeld nur schwer voraussehen kann.

Ich bin froh, dass ich dieses Projekt mache und fühle mich bereits vom ersten Tag an als Gewinner, da ich meinen Traum lebe und den Schritt gewagt habe, es zu tun… das war sicher einer der schwierigsten Schritte!

Freue mich auch, euch an diesem spannenden Weg teilhaben zu lassen. Eure Unterstützung gibt mir zusätzlich Kraft und Motivation jeden Tag hart an mir zu arbeiten und an meine Grenzen zu gehen, sowohl körperlich als auch geistig.

Vielen Dank dafür,

Euer Ben