Cheatday

Essen

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Heute war es soweit, der so genannte Cheatday (cheat = betrügen/schummeln/täuschen).

Was steckt hinter diesem Begriff, der immer häufiger in den sozialen Netzwerken verwendet wird im Zusammenhang mit der Ernährung?

Unter einem Cheatday versteht man einen Tag, an dem man nicht darauf achtet, was und wie viel man isst. Kurz auf den Punkt gebracht. Man „betrügt“ sozusagen seinen gesunden Lebensstil mit einem Tag, an dem wirklich alles erlaubt ist. Von Schokolade, über Pizza, bis hin zu Coca Cola, wirklich alles. In der Regel macht man einen solchen Tag einmal in der Woche (man kann ihn auch einmal alle 2 Wochen machen), nachdem man sich an den übrigen Tagen bewusst gesund ernährt hat. Gerade bei Sportlern ist er beliebt, da sie neben dem harten Training zudem ihre Ernährung im Auge behalten müssen, um ihr maximales Leistungsniveau zu erreichen. Umso wichtiger ist dieser Cheatday…

Warum?

Durch den ständigen Verzicht auf viele Lebensmittel, vorallem zuckerhaltige Nahrungsmittel, verlangt der Körper auf eine gewisse Art und Weise nach genau diesen. Es ist wie bei kleinen Kindern, wenn man ihnen etwas verbietet, möchten sie es umso mehr haben. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, „gönnt“ man sich und seiner Seele einmal in der Woche ungesunde Sachen. Dies schafft ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, die sogenannte Balance. Ich finde Balance in allen Lebensbereichen wichtig, denn um Dinge zu erreichen, muss man sehr diszipliniert sein und um Spaß im Leben zu haben, muss man eben manchmal auch Dinge tun, die einem mental gut tun. Ein Beispiel: Wenn man auf einer Hochzeit eingeladen ist und der Tag von vorne bis hinten perfekt ist und du aber nicht die leckere Hochzeitstorte probieren darfst, da sie ungesund ist. Wenn du ständig auf deine Ernährung achtest und deinem Körper weitesgehend Lebensmittel zufügst, die er benötigt und ihm gut tun, dann darfst du auch mal ein Stück Torte essen. Das meine ich mit Balance finden und (er)leben.

So habe ich als Nutella-Liebhaber zum ersten Mal nach über 3 Monaten wieder gesündigt, und das so richtig! Heute Morgen gab es bei mir „Bencakes“ mit Nutella, Ahornsirup, Staubzucker, Kiwi und Banane! So lecker!! Es hat gut getan, aber mir reicht es jetzt auch wieder für ein paar Wochen.

Meine Motivation

Allgemein, Seitenblicke

Viele von euch haben mich in der letzten Zeit auf das Thema Motivation angesprochen und mich gefragt, wie ich mich motiviere.

Also habe ich mich entschieden, euch zukünftig mehr darüber zu erzählen.

Was ist meine Motivation?

Die Motivation, dieses Projekt in Angriff zu nehmen ist eigentlich ganz einfach und schnell erklärt. Mein Traum war es von Kindheitstagen an, eigentlich sogar seit ich denken kann, Fußballprofi zu werden. Ich hatte bereits einen Ball am Fuß, obwohl ich nicht einmal richtig laufen (gehen) konnte. Für diesen Traum habe ich in meiner Kindheit und Jugend auf sehr viel verzichtet (Partys, Alkohol, etc.) und sehr viel Zeit in meiner Freizeit auf dem Trainingsplatz verbracht. Ein gewisses Talent und die Leidenschaft zu dem Sport war auf jeden Fall vorhanden, und durch die Unterstützung meiner Eltern habe ich es bereits als Teenager sehr weit gebracht und wurde mit 15 Jahren zum deutschen Junioren Nationalspieler. Ein echter Traum ging damals in Erfüllung. Der nächste Schritt in Richtung Fußballprofi sollte der Wechsel zum 1.FC Kaiserslautern mit 17 Jahren werden, dem Verein, dessen Fan ich schon immer war. Ich hatte alle Fanartikel als Kind gesammelt, sogar mein Kinderzimmer war damals weiß/rot gestrichen.

Leider sollte sich der Wechsel im Nachhinein nicht als ein solcher Schritt herausstellen. Durch zwei Muskelfaserrisse und eine ausgekugelte Schulter fand ich in meiner ersten Saison nie mein maximales Leistungsvermögen.

Diese Verletzungen zeigten mir, dass es sehr schnell gehen kann im Fußball beziehungsweise im Sport allgemein. Durch Rückschläge kann es von heute auf morgen zu Ende sein mit dem Traum vom Profisportler. Diese Erkenntnis war der Grund, weshalb ich mir ein zweites Standbein neben dem Fußball aufbauen wollte, was ich dann auch getan habe. Ich machte zuerst eine kaufmännische Ausbildung, bevor ich nach Wien zog, um dort Sportwissenschaft zu studieren. Mit dieser Doppelbelastung habe ich es nicht geschafft, den Weg zum Profifußball mit dem letzten Ehrgeiz, den man dafür benötigt, weiter zu gehen. Ich blieb dem Sport aber immer erhalten und habe schöne und erfolgreiche Jahre im Amateurbereich erleben dürfen.

Als ich Anfang diesen Jahres meinen 30. Geburtstag vor Augen hatte, blickte ich auf die letzten Jahre zurück. Ich habe festgestellt, dass dieser Traum aus meiner Kindheit immernoch in mir lebt und dieses Kapitel für mich nicht beendet wurde, da ich es nie mit aller Kraft versucht habe.

Um damit abschließen zu können, muss ich versuchen, mit allem was mir zur Verfügung steht, meinen Traum doch noch zu verwirklichen. Ich stehe im Moment jeden Tag auf und bin allen Menschen, die mich bei meinem Vorhaben unterstützen, dankbar, dass ich meinen Traum bereits jetzt leben darf. Ich trainiere jeden Tag hart, achte auf meine Ernährung, treffe coole Menschen und lerne mich durch all das noch einmal völlig neu kennen. Ich tue heute viele Dinge viel bewusster, da ich meinen Körper und meine Umwelt besser kenne als mit 16.

Ich habe jeden Tag mein Ziel vor Augen, wenn ich morgens aufstehe und auch wenn ich mal Phasen habe, in denen es mir nicht gut geht, sei es physisch oder psychisch. Der Gedanke an meinen Traum lässt mich nie aufgeben an diesem zu arbeiten und den Glauben daran nie zu verlieren.

Es ist enorm wichtig, sich Ziele zu setzen, wenn man sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Ohne diese (Zwischen-)Ziele ist es schwierig nachzuvollziehen, ob man sich auf dem richtigen Weg befindet. Wichtig hierbei ist es allerdings, sich nicht zu hohe Ziele zu setzen, die man nur sehr schwierig bis gar nicht erreichen kann, sich aber auch nicht zu niedrige Ziele zu setzen, die man ohne größeren Aufwand sehr leicht erreichen kann.

Bis jetzt läuft es bei meinem Projekt so wie ich es mir vorgestellt habe. Die ersten 3 Monate habe ich gemeinsam mit meinen Coaches genutzt, um eine Grundfitness zu erarbeiten, die die Basis für alles weitere sein wird. Ich habe mich nicht durch Rückschläge wie zum Beispiel: kleinere Verletzungen, Niederlagen, negative Kommentare, etc. von meinem Weg abbringen lassen und kann nun mit voller Motivation und Fokussierung auf das Wesentliche die nächsten Schritte in Richtung meines Traums bestreiten.

Hier findet ihr ein paar passende Motivationssprüche, die mir oft helfen, weil sie genau das ausdrücken, was ich verinnerlicht habe:

Ziel Träume groß6933498355_d3c1bcf60c_z Tim Notke Michael Jordan
You Can

Das Oatmeal

Essen

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Es ist der Gesundheitstrend im Moment in den sozialen Netzwerken und auf Foodblogs. Was genau steckt hinter dem sogenannten Oatmeal?

Oatmeal im Amerikanischen, Porridge im Britischen und Haferbrei im Deutschen wird aus Haferflocken oder Hafermehl zubereitet. Der Getreidebrei wird je nach Geschmack mit Wasser oder Milch aufgekocht und mit beliebigen Zutaten verfeinert.

Der ideale Start in den Tag:

Haferbrei ist das ideale Frühstück für den Körper. Das Getreide versorgt ihn mit ausreichend Energie, mit Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett sowie Mineral- und Ballaststoffen. Für den Magen ist Oatmeal äußerst verträglich und schonend. Die Haferflocken sind zwar relativ kalorienhaltig, dennoch gehen sie nicht unbedingt auf die Hüften. Die Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung und sättigen, weil sie für einen ausgewogenen Blutzucker und Cholesterinspiegel verantwortlich sind.

Zudem ist es echt schnell und einfach zubereitet:

Es bedarf lediglich 10 Minuten Zeit. Den Haferbrei in Wasser oder Milch (auch Mandelmilch möglich) aufkochen, damit die Flocken quellen. Man kann das Ganze nun mit Obst, Nüssen, Kokosflocken, etc. garnieren. Zum Süssen verwendet man Honig, Agavensaft oder Ahornsirup, um auf Zucker zu verzichten. Mit Zimt oder Vanille kann man als Alternative zu den Süssungsmitteln einen Geschmack seiner Wahl hinzufügen, damit Abwechslung auf den Frühstückstisch kommt. Die Möglicheiten sind unendlich groß und man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Ich esse ca. 4-5 mal in der Woche Haferbrei mit unterschiedlichen Zutaten, da es für mich ein ideales Frühstück ist. Es gibt mir Kraft und Energie über einen langen Zeitraum, und sättigt, ohne dabei schwer im Magen zu liegen… ideal für Sportler.

Hier sind einige Variationen von mir aus den letzten Tagen:

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Ausgewogenes Frühstück

Essen

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Ich liebe es in Ruhe morgens zu frühstücken. Obst ist dabei immer ein fester Bestandteil. Ob ich Naturjoghurt mit Obst esse, oder doch eher Haferbrei, kommt dabei auf meine Tagesverfassung an. Esse auch jegliche Form von Ei gerne, Rührbei, Spiegelei oder gekochtes Ei.

Jeden Morgen das gleiche zu essen ist auf Dauer einfach nur langweilig und das Essen kommt einem irgendwann aus den Ohren heraus. Ich finde es daher wichtig, abwechslung auf den Tisch zu bringen. Man kann ruhig auch mal Vollkornbrot mit Marmelade oder Honig auf den Speiseplan hinzufügen, die Mischung macht es aus.

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Fußballtraining – SC Mannswörth

Training

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Wir machen ein sehr modernes, abwechslungsreiches, zielorientiertes Fußballtraining, das sehr anstrengend ist, und dennoch eine Menge Spaß bereitet. Ich habe ja schon einmal erwähnt, dass unsere Mannschaft mit vielen ehrgeizigen Spielern ausgestattet ist. Dies macht sich besonders im Trainingsengagement bemerkbar. Ein Großteil des Teams ist bereits eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn auf dem Spielfeld und spielt Kreis („Hösche“), während andere gerne mal eine halbe Stunde länger bleiben, um ein paar Bälle aufs Tor zu schießen oder aber ein paar Gewichte zu stemmen.

In der Regel schaut ein Training von uns so aus:

  • Zum Aufwärmen spielen wir meist Kreis, sprich 5 gegen 2, dabei schult man seine Passgenauigkeit, sein Spielverständnis und man lernt in Drucksituationen eine schnelle Entscheidung zu treffen. Außerdem muss man ständig auf den Fußballen aktiv in Bewegung sein, um Anspielstationen zu schaffen.
  • Im Anschluß an die „Hösche“ machen wir häufig Passübungen, um unsere Laufwege und unser Passspiel zu verbessern.
  • Zum Abschluß des Aufwärmprogramms: Schwunggymnastik und ein aktives Stretching, um die Muskulatur für die weiteren Übungen vorzubereiten, um Verletzungen vorzubeugen.
  • Danach machen wir alle Übungen, wie bereits beim Aufwärmen, mit dem Ball. Wir spielen sehr häufig 4 gegen 4 mit weiteren Anspielern außerhalb des begrenzten Spielfeldes (doppelter 16er), oder üben unser Umschaltspiel, sprich wie agieren wir bei Ballverlust und wie agieren wir bei Ballgewinn. Zweikampftraining steht ebenso auf dem Plan wie das Verteidigen von langen Angriffsbällen.
  • Koordination- und Schnelligkeitsübungen werden auch 1-2 mal in der Woche eingebaut.
  • Für die Offensivspieler gibt es oft verschiedene Spielformen verbunden mit dem Torabschluss, durch die Mitte und über die außen nach Flanken.
  • Am Ende des Trainings gibt es dann ein Spiel mit unterschiedlichen Vorgaben über ein größeres Spielfeld.
  • Im Abschlußtraining vor dem Spiel studieren wir noch Standardsituationen ein, ebenfalls offensiv und defensiv, um darauf vorbereitet zu sein, denn in engen Spielen ohne viele Torszenen kann ein Spiel häufig durch Standardsituationen entschieden werden.

Jetzt wisst ihr in etwas, was wir 4 mal in der Woche trainieren, um uns bestmöglichst auf das nächste Spiel vorzubereiten.

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Adidas X15 und ACE15

Allgemein, Fußball

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Ich habe von Adidas die Möglichkeit erhalten, die beiden neuen Modelle ihrer Fußballschuhe zu testen, den ACE15 und den X15. Ein riesen Dankeschön an Adidas Austria und ganz besonders an Stefan Reichhart für diese Chance.

Nach meiner verletzungsbedingten Pause durfte ich mich diese Woche also doppelt freuen, wieder am Trainingsbetrieb teilzunehmen. Am Dienstag habe ich gemeinsam mit ein paar Teamkollegen vor dem Training ein paar Videos gedreht, in denen ihr meine ersten Schritte in den neuen Schuhen erleben könnt. Das Video und einen ausführlichen Testbericht werdet ihr in ein paar Tagen hier auf meinem Blog finden. Ich kann nur so viel verraten: es wird keine leichte Entscheidung sein, mit welchen Schuhen ich in den nächsten Wochen auflaufen werde. Sie sind beide wirklich sehr komfortabel und sorgen für eine optimale Ballkontrolle.

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Hier sind die ersten Eindrücke vom Test am Dienstag, ich freue mich sehr auf die nächsten Wochen.

Es ist noch ein weiteres Projekt mit Adidas geplant, mehr darüber erfahrt ihr in naher Zukunft, ihr dürft gespannt sein…