Querpass zu Ben(e)fit


Es ist ja mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass sich hinter dem Training mit Andrea von maxima etwas wirklich Großes verbirgt. Es erwartet uns am Ende unseres Projekts ein Benefizmatch zwischen dem Team maxima (bestehend aus Fitnessbloggern und anderen Influencern aus unterschiedlichen Bereichen) und der Damenmannschaft des First Vienna FC. Das ist der Hammer, oder? Aber das ist noch längst nicht alles, denn wir werden das Vorspiel auf der Hohen Warte bestreiten. Vorspiel? Die Kampfmannschaft des First Vienna FC wird im Sommer einen promineneten Fußballgegner empfangen und wir dürfen das Publikum mit technisch hochversierten Fußball auf dieses ‚Schmankerl‘ anheizen. Wer der prominente Klub sein wird und welche Spieler und Spielerinnen das maxima Team bereichern werden, werde ich euch in Kürze mitteilen.

In der Zwischenzeit standen die verschiedenen Techniken beim Fußball auf dem Trainingsplan. Andrea war sehr konzentriert während dieser Einheit, da es beim technischen und taktischen Training nicht auf physische Komponenten wie Kraft, Ausdauer, usw. ankommt, sondern um die korrekte Ausführung der Übungen.

Schwerpunkte waren dieses Mal:

  • Dribblen
  • Passspiel
  • Schuss

Dribblen

Beim Dribbeln ist es wichtig den Ball eng am Fuß zu führen, damit man bei jedem Schritt die Kontrolle über das Leder behalten kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Ball anzutreiben wie zum Beispiel die Fußinnen- und Fußaußenseite, die Sohle und den Rist, auch Spann genannt. Diese Methoden sind am besten geeignet und in verschiedenen Übungsformen trainierbar. Für Beginner wie Andrea ist es am einfachsten, den Ball durch aufgestellte Hütchen zu dribbeln, ohne diese zu berühren. Diese Übung eignet sich perfekt um die verschiedenen Dribbelarten kennenzulernen und mit Richtungswechseln den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.


Passspiel:

Einer der wichtigsten technischen Fertigkeiten beim Fußballspielen ist das Passspiel, denn mit einem gepflegten Zusammenspiel kann man nicht nur den Gegner dominieren und müde spielen, sondern auch Torchancen kreieren und herausspielen. Aus meiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern ist mir in Erinnerung geblieben, dass bereits Fritz Walter, die Klub Legende, zu seiner Zeit tagtäglich mit einer Mauer als Trainingspartner sein Passspiel verbessert hat. Ihm zu ehren wurde im damals neu gebauten Trainingszentrum für die Jugend eine 100m lange Holzwand errichtet, an der die jungen roten Teufel, wie die Spieler des FCK genannt werden, jederzeit trainieren können. In meinen zwei Jahren beim Klub habe ich mein Passspiel um das vielfache verbessert, da ich fast täglich gefühlt 200 mal gegen die Wand geschossen habe. Wie verbessert man so sein Passspiel werdet ihr euch jetzt fragen. Ganz einfach: die Wand lügt nicht. Der Ball wird immer so sauber zu einem zurückkommen wie man ihn gegen die Wand gepasst hat. That’s it.


Torschuss:

Noch wichtiger als ein gepflegtes und sauberes Passspiel ist nur der Torabschluss. Tore entscheiden die Spiele und darauf kommt es ja schließlich an, nicht wahr? Die Technik ist ähnlich wie beim Passen, allerdings muss man mehr Kraft und Präzision anwenden, um an Gegenspieler und Torwart erfolgreich vorbeizukommen. Dazu benutzt man am besten den Rist bzw. Spann des Fußes, um mehr Druck und Energie auf den Ball zu übertragen. Die beste Übung hierfür ist aus verschiedenen Positionen und Lagen aufs Tor zu feuern und einen Automatismus zu erlangen. Wie sagt man so schön:

Übung macht den Meister.


Mehr Informationen über das ganze Projekt findet ihr hier:

Comepass
maxima Magazin
First Vienna FC
#Benefit

Koordination im Fußball


Andrea und ich wachsen Woche für Woche näher zusammen und die Formkurve ihrer Trainingsleistung zeigt auch steil nach oben. Bei allem Fleiß, den wir investieren, ist es für uns beide sehr wichtig ein gutes Klima während des Trainings zu haben und dabei viel zu lachen. In der vergangenen Woche stand Koordination auf dem Trainingsplan.

Koordination ist ein wichtiger Trainingsbestandteil im Fußball

Warum ist es zu diesem frühen Zeitpunkt unseres Trainingsplans wichtig Koordination einzubauen und wie beeinflusst diese Trainingsform unsere Leistung im Fußball? 

Wie bei allen physischen Eigenschaften ist es sinnvoll früh in seiner Kindheit mit dem Training zu beginnen, da man im frühen Stadium seiner körperlichen Entwicklung am einfachsten neue Bewegungsabläufe erlernt. Was macht das Ganze in der Kindheit so einfach? Als Trainer bringt man jungen Menschen spielerisch neue Dinge bei mit Übungen, die leicht verständlich sind und Spaß machen. Diese Methode wende ich auch bei Andrea an, da sie uns in ihrem Interview verraten hat, dass sie in ihrem bisherigen Leben eher wenig Bezug zu Sport hatte. 

Koordination im Sport bezeichnet die fein abgestimmten Rezeptoren (Sinnesorgane), des Nervensystems (ZNS) und der Muskulatur eines Menschen. Ziel und Hauptinhalt jeglichen sportlichen Trainings, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich, muss die Entwicklung einer vielfältigen Bewegungs- und Körpererfahrung sein. (Quelle: http://www.gesundpedia.de)

Was heißt das für den Fußball? Im Fußball brauchst du als Spieler Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Sprungkraft und vieles mehr. Beispiel: Man springt rauf zu einem Kopfball, muss sich im Luftzweikampf durchsetzen (Stabilität im Oberkörper), landet und muss schnellstmöglich mit explosiven Schritten die Richtung ändern um dem Ball nachzugehen und ihn aufs Tor zu schießen. Das alles ist nur möglich, wenn man seine koordinativen Fähigkeiten im alltäglichen Training verbessert und dabei Hilfsmittel wie Hürden, Hütchen, Ringe und/oder die Korrdinationsleiter benutzt. Wir machten eine Kombination mit all diesen Trainingsutensilien und hatten dabei aber stets den Ball dabei, um den Bezug zum Fußball nicht zu verlieren. Andrea machte von Anfang an eine sehr gute Figur und hatte nur bei ganz wenigen (fortgeschrittenen) Übungen leichte Probleme. Ich war sehr überrascht über ihre koordinativen Fähigkeiten und blicke dadurch sehr zuversichtlich auf die kommenden Wochen. 


In den kommenden Tagen berichte ich euch vom ersten Mannschaftstraining mit der U-15 Damen Mannschaft des First Vienna FC. Der Verein unterstützt uns wirklich sehr bei unserem Projekt. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal, ganz speziell an die Fee des Clubs, Kim. 🙂

#BENefit

BEN(E)FIT – she’s gonna be made

Letze Woche habe ich euch verraten, dass ich im Rahmen der BIG FIVE Kampagne eine Fußballerin vom Team MAXIMA vom absoluten Anfänger zum Ass(istenten) ausbilden werde. Doch wer ist die Dame mit dem Zauberfuß und welches Ziel außerhalb des Feldes hat sie sich eigentlich gesetzt? Ich habe nachgefragt!


Bei Maxima läuft es – oder besser gesagt: Andrea läuft. Als in der Redaktion nach einer Freiwilligen gesucht wurde, die sich der Challenge stellen sollte, innerhalb von fünf Monaten ein so solides Fußball zu lernen, dass sie im Juli in der Lage sein würde, sich in einem Match zu bewähren, fielen die Reaktionen eher verhalten aus. Zwar wollten geschlossen alle Powerfrauen aus der Redaktion ihren LeserInnen mit sportlicher Ambition den Rücken stärken. Aktuell setzt das Frauenmagazin mit der #maximaläuft Kampagne ein Zeichen für mehr sportlichen Ehrgeiz und Ausdauer. Doch ein Fußballspiel traut sich so schnell dann doch nicht jeder zu. Nicht so Andrea. Die Grafikerin aus der Maxima Redaktion wird sich in den nächsten​ Wochen zusammen mit mir dem Experiment, „Ich lerne Fußballspielen“, stellen. Einer der Gründe für unsere Feldstudien am Fußballplatz ist die Erfüllung einer Mission: Wir wollen zeigen, dass man alles schaffen kann, was man sich vorgenommen hat, wenn man Menschen an seiner Seite hat, die mindestens genauso viel Motivation und unerschütterlichen Glauben für das gemeinsame Ziel mitbringen. In unserem Fall lautet das Ziel nicht nur Freude am Fußball, sondern auch Kicken für den guten Zweck. Denn in den nächsten Monaten werden Andrea und ich alles daran setzen, den Wiener Traditionsverein First Vienna FC 1894, der kurz vorm finanziellen Endspiel steht, zu unterstützen und mit eurer Hilfe vielleicht sogar zu retten. Wie wir das machen wollen und wie ihr uns dabei helfen könnt, verrate ich euch in meinen nächsten Beiträgen. Über Andreas persönliche Motive sich für das COMEPASS Projekt zu engagieren, ihre Beziehung zum Fußball und ihre ganz individuelle Technik erfahrt ihr mehr im Exklusivinterview:

Name: Andrea

Alter: 30
Beruf: Grafikerin
Stärken: kreativ, motiviert, abenteuerlustig, hilfsbereit, teamfähig
Schwächen: chaotisch, ungeschickt, ungeduldig
Passionen: Verreisen, Kaffee trinken und mein Hund
Persönliches Motto: Aufgegeben wird nur ein Brief. 

· Bist du sportlich? Warum/warum nicht?

Ehrlich gesagt würde ich mich nicht gerade als sportlichen Typen bezeichnen. Ein paar Runden mit meinem Hund machen mir irrsinnig Spaß, aber ansonsten hält sich mein Bewegungsdrang in Grenzen. Warum das so ist? Wahrscheinlich weil in mir ein kleiner „Fauli“ wohnt. Daher bin ich selbst sehr verwundert, dass ich mit Ben Fußball trainiere. Jedoch muss ich dazusagen, das Training macht von mal zu mal mehr Spaß.

· In welchen Sportarten hast du dich bisher versucht?

Versucht ist hier das richtige Wort. 🙂 Als Kind war ich öfter mit Freunden Tennisspielen und im Turnunterricht war Volleyball mein Highlight. Snowboarden in den Semesterferien und Radfahren im Sommer waren kurze Ausflüge in die Sportwelt. Im Großen und Ganzen hat mich aber nie eine Sportart zu 100 Prozent interessiert, sodass es zu mehr hätte bringen können oder wollen. 

· Für welchen Sport kannst du dich begeistern?

Wie gesagt, ich bin nicht das, was man gerade eine Sportskanone nennen könnte. Bei sportlicher Betätigung vermisse ich meist die Begeisterung. Dann doch lieber passiv bequem von der Couch oder der Tribüne. Vor allem unsere Skihelden und Fußballspieler genießen meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Letzteres verdanke ich hauptsächlich meinem Freund.

· Gibst du eher Ausdauer- oder Kraftsportarten den Vorzug?

Nachdem meine Kondition nicht die Beste ist, würde ich daher Kraftsportarten den Vorzug geben.

· Interessierst du dich für Fußball?

Jein. Ein Tag am Sportplatz, um meine Heimmannschaft den ASV Siegendorf tatkräftig anzufeuern und mich mit meinen Freunden zu treffen, steht bei mir wöchentlich am Wochenendprogramm. Matches im TV zu verfolgen, ja, geht so, dann aber doch gleich lieber live vor Ort im Stadion. Das gilt vor allem für ein Spiel unserer Nationalelf. Jeden Tag ein Fußballmatch ist mir dann aber auch zu viel.

· Welche Berührungspunkte mit Fußball kannst du bisher vorweisen?

Der größte Berührungspunkt ist mein Freund, der lange Zeit Fußball gespielt hat und zurzeit eine Fußballmannschaft trainiert. Daher ist Fußball bei uns eigentlich ein alltägliches Thema, was für mich zeitweise auch sehr anstrengend sein kann.

· Was hat dich dazu motiviert Fußball zu lernen und schon bald zusammen mit mir das Feld zu stürmen?

Ganz ehrlich, allein wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen mich auf den grünen Rasen zu wagen und loszustürmen. Doch wie der Zufall es will, darf ich nun gemeinsam mit dir an meinem fußballerischen Talent feilen und werkeln. Ich bin echt happy, dass ich einfach „Ja!“ gesagt habe, denn bis jetzt macht mir das Training sehr viel Spaß.

· Was gefällt dir an dem Sport? Was gefällt dir nicht daran?

Fußball ist eine Sportart, die mit viel Euphorie und Emotionen verbunden ist. Ich glaube keine andere Sportart ist so weit verbreitet und hat so viele Anhänger und Fans. Das Schöne daran sind der Teamgeist und der Zusammenhalt, egal ob in einer Mannschaft selbst oder eben mit oder unter den Fans. Negativ behaftet sind für mich vor allem die Hooligans, die mit ihrem aggressiven Verhalten auffallen.

· Bist du mit dem Reglement vertraut?

„Wir müssen gewinnen, alles andere ist sekundär“, nein Scherz. Ich würde sagen: „Ja!“ Die vielen Wochenenden am Fußballplatz müssen sich ja irgendwie bemerkbar machen.

· Wer ist dein Lieblingsfußballspieler und wieso?

Mein Freund (lach)

· Hast du eine Lieblingsfußballmannschaft?

ASV Siegendorf

· Was erachtest du als größte Herausforderung im Spiel mit dem Ball?

Den Ball selbst. 

· Was sagen deine Freunde und Verwandten zu deinem neuen Hobby?

Ehrlicherweise habe ich mein neues „Hobby“ nicht an die große Glocke gehängt. Die Leute, die davon wissen, waren anfangs erstaunt darüber, weil ich und Sport nicht zusammenpassen. Mein Freund hat letztens mit einem Grinser gesagt: „Ich hätte nie geglaubt dich jemals zu fragen, wann DU TRAINING hast.“ Großteils ist das Feedback aber positiv.

· Wir würden gerne wissen, wie es um dein Fußballwissen bestellt ist. Kannst du uns folgende Begriffe ganz ohne einschlägige Google Recherche erklären?

  1. Aufsetzer : ein Torschuss bei dem der Ball vor dem Tormann aufkommt und ihn bestenfalls überfliegt.
  2. Gaberln: Ball mit den Füßen in der Luft halten
  3. Manndeckung: den Gegenspieler „decken“, quasi Mann gegen Mann

· Welche Ziele hast du dir für das Training mit mir gesetzt?

Überleben und am Feld eine einigermaßen gute Figur zu machen. 

· Man weiß nie, welche Talente noch zu Tage gefördert werden. Kannst du dir auch eine Karriere im Profifußball vorstellen?

Nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. 

· Welchen Tipp kannst du anderen Fußballspielern in spe mit auf ihren Weg geben?

Am besten selbst mal ausprobieren und dran (am Ball) bleiben. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und mit ein bisschen Ehrgeiz, den richtigen Leuten und vor allem viel Spaß an der Sache, entdeckt jeder den kleinen Fußballprofi in sich, auch wenn er noch so tief verborgen schlummert. Ich bin der beste Beweis dafür, glaubt mir.

Folgt auch dem Maxima Facebook Kanal oder meinem INSTAGRAM Channel für laufend neue Infos zu Andreas Fortschritten und Livereportagen vom Feld.

Foto by Michaela Mathis

Eröffnung Allianz Stadion Wien

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Der SK Rapid Wien hat zur Stadioneröffnung am Samstag einen echten internationalen Knaller eingeladen, den Chelsea Football Club. Zwar waren nicht alle Stars mit an Bord und die Mannschaft befindet sich seit knapp einer Woche erst im Training, aber es ist für ein österreichisches Team eine riesen Sache gegen einen englischen Spitzenclub zu spielen.

Der aktivste Chelsea-Akteur war aber keiner der 11 Spieler (unter anderem Costa, Willian, Oscar, Terry, usw.) auf dem neuen grünen Rasen, sondern stand an der Außenlinie und maschierte in seiner Coaching-Zone auf und ab und gestikulierte wild mit seinen Händen und Füßen. Die Rede ist natürlich vom neuen Star Trainer Antonio Conte, der noch bei der UEFA Europameisterschaft in Frankreich Italien betreut hat und erst im Viertelfinale am deutschen Nationalteam scheiterte. Er war über die gesamte Spielzeit mit der gezeigten Leistung seines Teams nicht zufrieden und musste von außen viel korrigieren. Der Grund für das schlechte Spiel seiner Mannschaft war aber ein anderer:

Das Team aus Hütteldorf, SK Rapid Wien.

Die Wiener zeigten in ihrem letzten Test vor dem Saisonstart eine durchweg positive Teamleistung mit enorm viel Einsatz, Laufbereitschaft und taktisch gutem Spiel. Sie ließen so gut wie keine Torchancen zu und erspielten sich vorallem in Hälfte eins zahlreiche gute Einschußmöglichkeiten. Am Ende gewann Rapid verdient mit 2:0 über den Favoriten aus England und konnte so die Eröffnung des neuen Allianz Stadions mit einem Sieg mit ihren Fans feiern. Die Stimmunng war wirklich sensationell gut. Bereits Stunden vor dem Anpfiff kamen zahlreiche Anhänger, um sich das neue Stadion anzuschauen, das während des Spiels zu einem echten Hexenkessel wurde. Ich stand im Chelsea Gäste Block, aber hörte nur die Rapid Fand lautstark ihr Team unterstützen. Die Westtribüne mit ihren Anhängern ist in Österreich definitv einzigartig und wird in Zukunft ihrem Team einige Punkte sichern beziehungsweise retten.

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Ein Highlight war die Rapid Viertelstunde, bei der das gesamte Publikum die letzten 15 Minuten des Spiels mit tosendem Applaus einleitet. Gänsehaut pur!!

Rapid Viertelstunde sorgt für Gänsehautmoment!

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Rapid Wien kann sich mit dem neuen Stadion sehr glücklich schätzen. Gemeinsam mit den Fans im Rücken wird es die gewünschte Festung werden, in der es sehr schwierig für die Gäste sein wird Punkte zu entführen, das hat auch die Millionen Truppe aus London am Samstag zu spüren bekommen. Ich werde auf alle Fälle öfters die Heimspiele der Hütteldorfer besuchen gehen, weil mich die Atmosphäre im Stadion sehr an die deutsche Bundesliga erinnert hat und ich genau diese in den letzten 8 Jahren in Österreich vermisst habe. DANKE dafür.

Für alle, die am Samstag nicht live im Stadion dabei sein konnten, meine Empfehlung: Schaut vorbei im neuen Allianz Stadion und erlebt Fußball auf einem sehr hohen (Unterhaltungs-) Niveau.

Fans bei der EURO 2016

Ich hatte das große Glück drei Spiele der diesjährigen UEFA Euro 2016 in Frankreich live im Stadion zu erleben. Die Atmosphäre vor Ort war enizigartig und ist sehr schwierig in Worte zu fassen. Paris stand Kopf und wurde von fußballbegeisterten Fans aus ganz Europa zu einer riesengroßen bunten Party-Stadt. Bis auf die Zwischenfälle in Marseille zwischen russischen und englischen „Fans“ blieb es zum Glück auch ein weitestgehend friedliches Fußballfest.

Ich möchte euch natürlich von meinen Erfahrungen berichten und habe durchweg positive Eindrücke gesammelt, vor allem die Stimmung in den Stadien war sehr beeindruckend.

Mein erstes Spiel war Portugal gegen Österreich im Stade de Princes, der Heimstätte von Paris SG. Ich saß direkt im österreichischen Fan-Sektor. Mit großer Vorfreude auf das Spiel und vor allem auf einen Mann fieberte ich meinem ersten Spiel bei einem großen internationalen Turnier entgegen. Die Rede ist natürlich von Cristiano Ronaldo, der eine außergewöhnliche Präsenz auf dem Platz hat, sobald er den Ball hat passiert meistens etwas geniales.

Zurück den Fans aus meiner Wahlheimat: Sie haben ihr Team über die gesamten 90 Minuten (auch davor und danach) lautstark unterstützt und durchweg positive Stimmung verbreitet. Ich ziehe meinen Hut. Das einzige, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat waren die Anti-Ronaldo Fangesänge: „Messi, Messi, Messi…!“ Ich empfand es als sehr respektlos einem der besten Fußballer in der Geschichte dieses Sports gegenüber, zumal man als österreichischer Fan eigentlich eher zurückhaltend statt großspurig auftreten sollte, und das hat jetzt nichts mit dem frühen Ausscheiden bei der diesjährigen EURO zu tun.

Das Spiel endete 0:0, aber die Fans der Österreicher hätten definitiv einen Sieg verdient gehabt.

Das zweite Spiel fand ebenfalls im Stade de Princes statt: Nordirland gegen Deutschland. Auf dieses Spiel habe ich mich natürlich besonders gefreut, denn wie ihr vielleicht wisst bin ich in Deutschland geboren und habe in meiner Jugend das Trikot für das deutsche Junioren-Nationalteam getragen. Nicht nur aus diesem Grund war dieses Spiel speziell für mich, sondern es waren viel mehr die nordirischen Fans, von denen man in den Tagen zuvor in Paris nur positives gehört hat. Auch nach dem Ausscheiden der beiden irischen Teams wird medial weiterhin viel Positives berichtet und wie ich finde: zu Recht!

Ich hatte das Glück direkt neben den nordirischen Fans zu sitzen und hatte mein Handy mehr auf die grüne Wand als auf den grünen Rasen gerichtet. Es war mit Abstand das beste was ich von Fans jemals live erlebt habe, die Tribüne hat durchgehend vibriert und gewackelt. Ein Lied wurde dabei fast ununterbrochen gesungen:

Will Grigg`s on fire, your defence is terrified

Dieser Song ist meiner Meinung nach der inoffizielle EM Song, da er nicht nur von nordirischen Fans gesungen wurde, da Will Grigg ein Angreifer dieses Landes ist, sondern auch von allen anderen Fangruppen in Paris. Es verbreitete einfach immer und überall gute Laune. Das Video aus der Fankurve habe ich übrigens 30 Minuten nach Spielende nach einer 0:1 Niederlage aufgenommen. Einfach Wahnsinn, mein persönliches Fußball-Highlight in Frankreich.

Ich bekomme immernoch Gänsehaut, wenn ich mir die Videos dieses Spiels anschaue 🙂 Die deutschen Fans waren ziemlich weit entfernt von meinem Sitzplatz und ich konnte sie auf Grund der Lautstärke der Nordiren akkustisch nicht hören.

Last but not least. Spiel Nummer drei: Island gegen Österreich im Stade de France, dem größten Stadion in Frankreich. Für beide Teams ging es noch um die Qualifikation fürs Achtelfinale. Island reichte ein Unentschieden, Österreich ein Sieg… das Spiel lebte von seiner Spannung und der beeindruckenden Atmosphäre im Stadion. Dieses Mal hatte ich einen Platz neben den isländischen Fans und wurde von ihrem Einsatz, ihrer Leidenschaft und der Freundlichkeit überrumpelt. Tolle Mentalität. Sie haben ihre Mannschaft mit vollem Elan unterstützt und man weiß nicht genau, ob die Fans ihr Team durchs Turnier tragen oder das Team die Fans. Auf alle Fälle ergänzen die beiden sich hervorragend.

Jetzt habt ihr auch einen kleinen Eindruck gewinnen können, wie die Stimmung in Paris bei diesem großartigen Turnier war bzw. immernoch ist. Die Stimmung war nicht nur in den Stadien hervorrragend, sondern in der ganzen Stadt. Die Fans unterschiedlicher Nationen zelebrierten gemeinsam ein tolles Fußballfest.

Mein Highlight waren aber mit großem Abstand die Fans von Nordirland. Chapeau!!

Vielen Dank nochmal an dieser Stelle bei adidas für das tolle Erlebnis. #FirstNeverFollows

27. Spieltag – Ostbahn XI

Bittere Niederlage gegen das im Abstiegskampf steckende Team Ostbahn XI am vergangenen Freitag. Unsere positive Serie in der Rückrunde scheint beendet zu sein mit der dritten Pleite in Serie, wenn man den Toto-Cup mit dazuzählt.

Ich möchte gar nicht so viel über den Spielverlauf schreiben, außer dass es nicht unser bestes Spiel war und wir den letzten Biss vorallem in der ersten Halbzeit haben vermissen lassen. Zur Pause stand es dann bereits verdient 2:0 für den Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel kamen wir besser ins Spiel und erhöhten den Druck/das Tempo und konnten den Gegner tief in die eigene Hälfte drängen. Es fehlten aber die klaren Torchancen, da Ostbahn sich nicht zu schade war, jeden Zweikampf sehr verbissen anzugehen und sich in den jeden Schuss reinzuschmeißen. Der Gastgeber hatte trotz weniger Spielanteile in Hälfte zwei die klareren Torchancen, die allesamt vom guten Meixner vereitelt. Der Anschlußtreffer durch Vogelsinger, ein satter Distanzschuss, in der 79. Minute kam eigentlich zum richtigen Zeitpunkt, um noch einmal die letzte Schlussoffensive einzuleiten. Leider gelang und kein weiterer Treffer und so gingen wir unterm Strich als verdienter Verlierer vom Platz.

Jetzt gilt es die letzten 3 Pflichtspiele in dieser Saison anständig und erfolgreich zu bestreiten und noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren, die durch die letzten (englischen) Wochen etwas schwanden. Ziel ist definitiv ein einstelliger Tabellenplatz am Ende dieser Saison. Freitag treffen wir zu Hause gegen Elektra an, ein sehr starkes Team, aber vielleicht liegen uns solche Gegner mehr als die sehr tief stehenden Mannschaften.

26. Spieltag – Verrücktes Spiel gegen den Tabellenführer

Es war mit das verrückteste Spiel für uns in dieser Saison. Gegen den Tabellenführer Young Style SC Wienerberg erwischten wir einen miserablen Start in die Partie und gerieten nach einem Freistoß durch Helly nach 8 Minuten in Rückstand. In Folge hatte der Gastgeber einige gute Möglichkeiten auf 2:0 zu erhöhen, ohne Erfolg.
Nach 20 Minuten kamen wir besser ins Spiel und konnten uns befreien und kamen so auch zu einigen guten Torchancen, die aber allesamt zu leichtfertig vergeben wurden.

In der Halbzeitpause haben wir taktische Fehler aus Hälfte eins angesprochen und gingen topmotiviert in die nächsten 45 Minuten. Es sollte eine 2. Halbzeit werden, die ich so schnell nicht vergessen werde. Bereits nach 5 Minuten gelang uns der Ausgleich durch ein kurioses Eigentor von Jandrisevits, der eine Flanke mit dem Oberschenkel ohne gegnerischen Druck unglücklich ins eigene Tor lenkte. Danach waren wir ganz klar spielüberlegen und spielten einen sehr dominanten Fußball. Der Tabellenführer kam kaum noch über die Mittellinie und konnte somit für keine Entlastung mehr sorgen.
Es war eine bärenstarke Halbzeit von uns, mit das Beste, was wir in dieser Saison gezeigt haben und wir wurden dafür belohnt mit dem 2:1 durch Kubin. Danach hatte ich niemals das Gefühl, dass wir dieses Spiel noch einmal aus der Hand geben könnten. Aber der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten…

In Minute 85 gab es einen Freistoß an der Mittellinie, der hoch in den 16er geschlagen wurde, wir konnten den Ball nicht klären und der abgefälschte Schuss von Lerner landete in unserem Tor zum 2:2. Eine Minute später hatten wir die riesen Chance auf das 3:2 durch Tumik, jedoch scheiterte er am Torhüter, der mit einer exzellenten Fußabwehr den erneuten Rückstand verhindern konnte. Im Gegenzug schloss erneut Lerner einen Angriff gekonnt ins lange Eck ab und damit drehte Wienerberg das Spiel zu ihren Gunsten. Wir schmissen noch einmal alles nach vorne und wollten zumindest den einen Punkt mitnehmen und wurden gnadenlos zum 4:2 ausgekontert. Torschütze war erneut Helly.

Es war ein sehr temporeiches, unterhaltsames und intensives Fußballspiel mit vielen Highlights und einem am Ende etwas glücklichen Sieger Wienerberg. Im Kampf um die Meisterschaft war es ein BIG POINT, denn die Moral und das nötige Glück braucht man als Team um am Ende ganz oben zu stehen in der Tabelle!

Aus im Halbfinale gegen Karabakh

Aus der Traum vom Finale im Ernst-Happel-Stadion im Toto-Cup.
Gestern war das Spiel bereits nach 12 Minuten entschieden, denn zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:0 für die Gastgeber. Wir wurden komplett auf dem falschen Fuß erwischt und sind nach dem Katastrophenstart nie ins Spiel zurückgekommen. Karabakh war uns an diesem Tag ganz einfach in allen Belangen überlegen und durfte sich am Ende über einen 5:2 Erfolg freuen und natürlich über den Einzug ins Finale.

Ich habe gestern leider aus taktischen Grünen nicht gespielt und konnte somit nur von der Bank aus die Daumen drücken… ohne Erfog wie ihr oben erfahren habt.

Jetzt gilt es das Spiel schnellstmöglich abzuhaken und nach vorne blicken und die restlichen Spiele der Saison erfolgreich zu gestalten.
Ein riesen Kompliment an Karabakh für die gezeigte Leistung gestern Abend.. Gratulation und viel Erfolg im Finale. 🙂

25. Spieltag – Punkteteilung mit dem Team Wiener Linien

Das Team Wiener Linien liegt punktgleich mit uns auf Platz 3 der Rückrundentabelle. Allerdings liegen sie in der gesamten Spielzeit einige Plätze vor uns in der Tabelle auf Rang drei. Wir sind seit 6 Spielen ungeschlagen und wollten diese Serie natürlich fortsetzen. Wir mussten dabei einige Ausfälle durch Sperren kompensieren und stellten unser System auf 3er bzw 5er Kette um. In Hälfte eins konnten wir so die an diesem Tag überragende Offensive des Team Wiener Linien ausschalten und selbst 2 mal gefährlich vors Gästetor kommen, leider ohne zählbaren Erfolg.

Die 2. Halbzeit ist dann schnell zusammengefasst:

Team Wiener Linien war uns in jeder Hinsicht überlegen und war die klar spielbestimmende Mannschaft und hatte einige gute Tormöglichkeiten. Es war nur eine Frage der Zeit bis das Tor fallen würde. In Minute 57 war es dann soweit, ein herrlicher Volley von Jasmin Delic brachte die Gäste in Führung. Wir kamen in dieser Phase überhaupt nicht mehr zurück in die Partie, kamen nicht mal mehr über die Mittellinie um etwas Druck aufbauen zu können. Ein einziger Schuss in Richtung Gästetor durch Sandro Hefert kann man noch als Torchance auf unser Konto verbuchen. Aber es kam so wie es kommen musste: Im Fußball rächt sich eine schlechte Chancenverwertung oftmals aus und so konnten wir durch eine herrliche Einzelaktion von Alexander Pipal in der 92. Minute, die von Zemri Deari vollendet wurde, doch noch den alles in allem sehr glücklichen Ausgleichstreffer erzielen.

Danach fragt im Fußball aber bereits einen Tag danach kein Mensch mehr. 🙂
Der Grund für unsere schlechte Leistung an diesem Wochenende könnte die mangelnde Frische gewesen sein, die auf Grund der vielen Spiele in den letzten Wochen gefehlt hat. Aber auch das wichtige Halbfinalspiel im Toto Cups am heutigen Montag gegen den
FC Karabakh kann eine Rolle gespielt haben.

Wir wollen natürlich ins Finale einziehen und werden alles in unserer Macht stehende tun, um diesen Traum zu verwirklichen. Stay tuned… und Daumendrücken heute Abend nicht vergessen!

Video: Quelle: Fanreport.at

 

24. Spieltag – Sieg gegen Cashpoint FAVAC

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Wieder einmal ein Sonntagmorgen Spiel um 10:15 Uhr. Ich gebe es zu, an diese Uhrzeit werde ich mich nur sehr schwer gewöhnen können… es ist einfach viel zu früh.

Um uns an diese Uhrzeit zu gewöhnen, haben wir erneut Samstag Vormittag trainiert. Nach meiner Geburtstagsfeier war dieses Training sehr wichtig, um wieder in meinen Rythmus zu kommen. Ich fühle mich zurzeit sehr gut, habe aus den letzten Spielen sehr viel Selbstvertrauen getankt, was sich aber auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt.
Wir wussten aber auch, dass uns mit dem FAVAC ein sehr guter und unangenehmer Gegner in Favoriten erwarten würde.

In Hälfte eins war es ein sehr hektisches Spiel mit vielen Zweikämpfen, Ballverlusten und nur wenig spielerischen Glanzpunkten. Es gab jedoch auf beiden Seiten ein paar Torannäherungen. Die Gastgeber konnten mit 3 Fernschüssen und einigen Standardsituation gefährlich werden. Wir hingegen haben gerade in den ersten Spielminuten einige gute Aktionen nach vorne gehabt und scheiterten durch Slamarski und Hautzinger am guten Schlußmann. Die beste Tormöglichkeit vergab kurz vor der Pause Vogelsinger nach dem schönsten Spielzug in den ersten 45 Minuten. So blieb es beim torlosen Remis 0:0.

In der Pause schworen wir uns gemeinsam auf eine intensive 2. Halbzeit ein und wollten vorallem in den ersten Minuten energisch pressen und wenn möglich ein frühes Tor erzielen. Dieser Plan ging perfekt auf. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ging es über Sliskoviv und Hautzinger schnell in die Spitze zu Pipal, der mit Tempo Richtung Tor zog und mit einem satten Schuss den Torhüter überwinden konnte.
Die restliche Spielzeit standen wir sehr gut und sicher in der eigenen Hälfte und lauerten auf Konter. Die besten Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen vergaben Pipal, Hautzinger, Deari, Rajkovic und Vogelsinger. Es sollte am Ende aber auch so reichen, da wir kaum Torchancen des FAVAC zuließen und vorallem bei den Standards sehr konzentriert verteidigten. Die größte Ausgleichschance vergaben sie kurz vor dem Ende, als ein Kopfball gerade noch so vor der Linie von Meixner geklärt werden konnte.

Alles in allem ein verdienter Sieg. Wir hatten zwar weniger Spielanteile, aber die höhere Anzahl an Topchancen und wir haben defensiv sehr gut und diszipliniert gearbeitet und verdient zu Null gespielt. Es war der 5. Sieg in Folge. Jetzt warten auf uns drei sehr schwierige Aufgaben mit dem Heimspiel am Freitag gegen das Team Wiener Linien, am Montag dann das Halbfinale im TOTO Cup gegen Karabakh und danach bereits Donnerstag gegen den Tabellenführer Wienerberg.

Durch diese geschlossene Mannschaftsleistung haben es aus unserem Team 3 Spieler ins Team der Runde bei Fanreport geschafft: Glückwunsch Meixner und Pipal, der dritte im Bunde bin ich 🙂

http://www.fanreport.com/at/wien/liga/wiener-stadtliga/team-der-runde/team-der-runde-24-runde-1337148