Therme Oberlaa in Wien

Seitenblicke

Die Vorbereitung mit dem SC Mannswörth war bisher sehr intensiv: vier Trainingseinheiten in der Woche, plus zwei Testspiele, zudem Spinning und Stabilitätstraining. Unser Trainer Senad Mujakic hat in den letzten Tagen bemerkt, dass wir Spieler schwere Beine haben und hat uns mit einem freien Trainingstag in der Therme belohnt, um wieder zu Kräften zu kommen.

Die Therme Oberlaa in Wien wurde vor ein paar Jahren saniert und ist perfekt, um den Alltagsstress für einen Tag oder wie wir gestern für einige Stunden zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen. Sie bietet sehr viel Platz mit den unterschiedlichsten Becken wie zum Beispiel einem Salzwasserbecken im Freien, einem Sportlerbecken für die Schwimmer, Erholungsbecken mit Whirlpools, ein Sprungbecken für die Mutigen und zwei coole Wasserrutschen. Einige von uns nutzten gestern auch den Saunabereich, den man gegen einen geringen Aufpreis von 8€/Person ebenfalls nutzen kann.
Die Zeit verging wie im Flug, da wir alle angebotenen Sachen genutzt und wir viel miteinander geredet haben, was im Trainingsalltag in diesem Maße überhaupt nicht möglich ist. Somit hat sich der gestrige Ausflug echt bezahlt gemacht, denn neben der Tatsache, dass wir unsere Körper und unseren Geist gepflegt haben, haben wir uns alle besser kennengelernt. Mein Gefühl sagt mir, dass wir noch enger zusammen gewachsen sind und vorallem unsere neuen Spieler noch besser integriert haben.
Ich sage es schon immer:

Oftmals ist weniger mehr.

Heute geht es wieder mit einem Training am Polizeiplatz in Wien weiter, mit neuer Energie und einem gestärkten Teamgeist. Wir haben noch 3 Wochen bis zum Meisterschaftsbeginn und die müssen wir nutzen, um eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen.
Mein Tipp an alle, die im Alltag häufig gestresst sind und ständig unter Strom stehen: Gönnt euch regelmäßig Auszeiten und tut etwas, was euch bzw. euren Seelen und eurem Körper gut tut. Die Gesundheit ist schließlich das Wichtigste was wir besitzen, passt gut auf sie auf.

Euer Ben

Testspiel gegen den Regionalligisten SC Ritzing

Fußball

 

Das Spiel gegen das Team vom SC Ritzing ist eines der Highlihts für uns in unserer Vorbereitung auf die Rückrunde in der Wiener Stadtliga 2016. Die dritte Woche ist nun schon vorbei und es war eine sehr intensive Woche mit insgesamt sechs Einheiten, darunter 3 Fußballtrainings, einmal Spinning und 2 Testspiele.

Am Samstag fand das Spiel gegen die Spitzenmannschaft aus der Regionalliga Ost SC Ritzing statt, die derzeit auf Platz 4 in der Tabelle überwintern. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft mit vielen ehemaligen Bundesligaspielern und ein schönes kleines Stadion. Der Verein wird sehr professionell geführt und alle Spieler sind dort „Profis“, was in der dritten Österreichischen Liga nicht selbstverständlich ist, sondern eher die Ausnahme.

Die Aufgabe war also eine riesen Herausforderung für uns und der Gegner der größte Brocken in unserer Vorbereitung. Dementsprechend war die Anspannung bereits auf der Busfahrt spürbar und die Vorfreude wuchs bei Spielern und Funktionären von Minute zu Minute.

Wir erwischten einen echten Blitzstart und gingen in Minute eins mit unserem ersten Angriff durch Christian Hautzinger mit 1:0 in Führung. Das Tor gehört aber mindestens zu 50 Prozent Alexander Pipal, der sich gegen zwei Gegenspieler auf der rechten Seite dynamisch durchsetzte und bis zur Grundlinie durchbrach und clever flach in die Mitte passte, wo erst Igor Glavas verpasste, jedoch stand Hautzi „die Eule“ goldrichtig und drückte den Ball über die Linie. Traumstart.

Danach spielte sich das Spiel überwiegend im Mittelfeld ab, da wir sehr tief verteidigten und Ritzing es schaffte unsere Konter meist früh zu entschärfen. Wir haben sehr konzentriert agiert und keine nennenswerte Torchance in Hälfte eins zugelassen und hatten sogar die ein oder andere Kontermöglichkeit, die wir besser zu Ende hätten spielen können. Die Halbzeitführung ging unterm Strich in Ordnung, auch wenn Ritzing mehr Spielanteile hatte.

In der zweiten Halbzeit erhöhte der Regionalligist das Tempo und somit den Druck auf unsere Abwehrreihe. Wir konnten uns nicht mehr so gut befreien und den Ball in den eigenen Reihen halten um für Entlastung zu sorgen, was an den vielen Wechseln und den schwindenden Kräften lag. Klare Torchancen konnten wir aber auch in Hälfte zwei verhindern und Torgefahr gab es meist nur durch Distanzschüsse. In den letzten zehn Minuten mussten wir dann doch noch zwei Gegentreffer hinnehmen, die beide in ihrer Entstehung zu verhindern gewesen wären, auf Grund des Spielverlaufs über die gesamte Spieldauer betrachtet aber auch verdient waren. So mussten wir uns mit der ersten Niederlage in dieser Vorbereitungs im siebten Spiel anfreunden und waren nach einer kurzen Zeit der Enttäuschung sehr stolz auf unsere beherzte Leistung und die Art und Weise wie wir uns präsentiert und verkauft haben.

Es war ein guter Auftritt und ein gelungener Tagesausflug, der uns als Mannschaft und Verein näher zusammengebracht hat. Am heutigen Montag steht eine regenerative Trainingseinheit auf dem Programm, in der wir gemeinsam in die Therme Wien Oberlaa gehen werden.

Alle Fotos vom Spiel gibt es hier.

Ups and Downs

Seitenblicke

In den letzten 2 Wochen ist so einiges in meinem Leben passiert, was ich erst einmal verarbeiten muss. Ich möchte euch natürlich nicht nur an den positiven Dingen in meinem Leben teilhaben lassen, sondern auch an den nicht so schönen Dingen.

Vor 14 Tagen ging meine 4 Jährige Beziehung in die Brüche, und das kam für mich eher überraschend. Das war ein richtiger Schock und ich habe bis heute noch nicht all meine Gedanken sortiert… das wird sicherlich auch noch eine Weile dauern. Durch die Trennung bin ich viel unterwegs gewesen mit meinen Freunden, hab hier und da nach über vier Monaten wieder Alkohol getrunken und meine Ernährung stand auch nicht mehr so im Fokus wie zuvor. Hinzu kam mein unregelmäßiger Schlaf, da ich nachts oft wach wurde und nur noch schwierig einschlafen konnte. All diese Faktoren spielten eine entscheidende Rolle für das was danach kam. Mein Körper hat sich gleich zu Wort gemeldet und mich dafür bestraft, was ich ihm in den letzten Wochen angetan habe. Ich schleppe seit Tagen eine Erkältung mit mir herum, Schnupfen und (trockener) Husten, und habe mich zudem im Spiel am vergangenen Samstag nach 60 Minuten verletzt. In einem Laufduell verspürte ich plötzlich einen Stich im hinteren linken Oberschenkel. Ich vermute, dass es eine starke Zerrung bzw. ein „kleiner“ Muskelfaserriss ist und ich eine Zwangspause einlegen muss. Wie lange es dauern wird, bis ich wieder voll trainieren kann, kann ich zum heutigen Standpunkt noch nicht sagen. Zum Glück ist jetzt aber Winterpause, und ich kann mir beim Heilungsprozess Zeit lassen.

All diese Dinge schlagen sich natürlich auf meine Psyche nieder und es ist eine sehr schwierige Phase momentan in meinem Leben und folglich auch in meinem Projekt. Ich bin kurz von meinem Weg abgekommen und habe Dinge getan, die ich nicht tun wollte (Alkohol, ungesunde Ernährung, unregelmäßger Schlaf). Es hat meiner Seele und mir allerdings gut getan und ich habe es gebraucht. Jetzt gilt es schnell den Kopf zu heben und nach vorne zu blicken und wieder in die richtige Spur zu finden. Das Leben besteht nicht nur aus Höhen, sondern die Tiefen gehören ganauso dazu. Negative Phasen formen den Charakter, man hört in sich hinein, reflektiert viele Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, und blickt gestärkt in die Zukunft.

Ich sage immer: „Nach dem Regen scheint wieder die Sonne!“

Zur Zeit mache ich eine zertifizierte Trainerausbildung über PPC Training, dieser Kurs gibt mir enorm viel Kraft. In meiner Gruppe sind sehr viele coole Persönlichkeiten, von denen ich in den ersten beiden Wochen schon sehr viel mitnehmen konnte, privat wie auch beruflich nutzbares Wissen. Ich werde euch diesbezüglich weiterhin auf dem Laufendem halten.

Gestern fand das erste Mindshare Blogger Breakfast statt, sobald ich ein paar Fotos bekommen habe, werde ich euch darüber berichten. Es war sehr informiert und lehrreich für mich persönlich. Mein Netzwerk vergrößert sich Woche für Woche.

Ihr dürft weiterhin gespannt sein,

Euer Ben

 

 

Out Fit Park

Training

Ich finde es großartig, dass ich Ende November immernoch im Freien mit kurzer Hose trainieren kann.

Zum einen natürlich wegen den warmen Temperaturen in dieser Jahreszeit, die doch sehr ungewöhnlich sind, zum anderen, weil es heutzutage immer mehr der sogenannten Out Fit Parks gibt.

Meiner Meinung nach eine super Abwechslung zu den handelsüblichen Fitness-Centern oder einem Workout zu Hause. Warum?

Man ist an der frischen Luft, und die Natur gibt einem unheimlich viel Kraft. Wir, Coach Chris und ich, begannen im Sommer bei 40 Grad mit unserem Training und es war die Hölle, denn wir haben vergebens einen Schattenplatz gesucht. Im Herbst überraschte uns hier und da einmal Regen oder Wind, aber genau diese Dinge sorgten immer wieder für das gewisse Etwas und für Abwechslung. Man kann die Jahreszeiten auch vergleichen mit dem Leben oder mit meinem Projekt: Es ist immer abwechslungsreich und man weiß oft nicht, was die Zukunft bringt. Man muss das Leben so annehmen, wie es ist, mal fühlt man sich gut, mal fühlt man sich schlecht. Ich sage immer: „Nach dem Regen scheint auch wieder die Sonne!“

Draußen zu trainieren macht mir enorm viel Spaß, denn wir haben neben unserem Out Fit Park in Maria Enzersdorf (Südstadt) auch einen großen Park mit mehreren Sportmöglichkeiten, wie zum Beispiel Fußball, Basketball, Beachvolleyball, Tischtennis, einem Hügel für Bergaufläufe, etc., es wird also nie langweilig in unserem Trainingsalltag.

Wir möchten so lange es möglich ist diese Möglichkeiten nutzen, um euch zu zeigen, dass es keine Ausreden gibt, um Sport zu treiben. Man braucht kein teures Fitnessstudio oder teure Trainingsgeräte, um sich körperlich zu betätigen oder zu verausgaben. Man kann zum Beispiel auch Trends wie Freeletics kostengünstig ausprobieren, dafür gibt es in den meisten Städten bereits etliche Hotspots, an denen man in Gruppen gemeinsam trainieren kann, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Ich finde den ansteigenden Fitnesstrend und die Vielzahl an Möglichkeiten, die einem geboten werden großartig, so sollte für jeden Geschmack und für jedes Trainingsziel ein passender Trainingsweg mit dabei sein.

Am Wichtigsten ist aber immernoch der Faktor Spaß. Ohne Spaß kann man sich nur ganz schwer motivieren, sei es zum Sport treiben, sei es zum an seine Grenzen zu gehen, sei es um bei schlechterem Wetter laufen zu gehen, etc. Ohne Spaß wäre all dies nicht möglich.

Ich möchte euch mit den folgenden Fotos „unseren“ Out Fit Park besser vorstellen, den es auch in der selben Ausführung in Traiskirchen gibt.

Wo trainiert ihr am Liebsten? Lasst es mich wissen, vielleicht könnt ihr mich mit euren Trainingsplätzen oder Trainingsmethoden inspirieren..

 

 

Core Training

Training

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Das sogenannte Core Training, bei dem die Körpermitte (Rumpf) trainiert wird ist heutzutage aus keinem Trainingsprogramm mehr wegzudenken. Beim Fußball hat man zum ersten Mal vor der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland diese Trainingsform wahrgenommen. Der damalige deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann engagierte dafür einen Spezialisten, den Amerikaner Mark Verstegen, der es schaffte die Nationalmannschaft so fit wie kein anderes Team bei der WM zu machen. Damals wurde in der Presse über die „moderne“ Trainingsform noch geschmunzelt, heutzutage zählt sie zu den wichtigsten Trainingsschwerpunkten, denn es werden nicht nur einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelschlingen in Form von komplexen Bewegungsabläufen effektiv trainiert.

Marc Verstegen beschreibt das Training wie folgt: „Das Programm dreht sich um Stabilität. Indem man mit dem Core-Training die Rumpfmuskulatur stärkt, wird der ganze Körper stabilisiert. Gleichzeitig werden beim Core-Training Fähigkeiten wie Flexibilität, Agilität und Beschleunigung trainiert. Die Muskeln sollen so in erster Linie nicht wachsen, sondern leistungsstärker werden.“

Es ist sowohl für Leistungssportler wie auch für den Breitensportler, sprich Hobbysportler, geeignet, da man den Schwierigkeitsgrad ohne jegliche Probleme an den Fitnesszustand der jeweiligen Person anpassen kann. Das Training ist sehr abwechslungsreich und stellt oft neue Herausforderungen dar. Der Körper kann sich aber sehr schnell an die neuen Bewegungsabläufe gewöhnen und das gibt einem ein sehr gutes (Körper-)Gefühl.

Auf meinem Trainingsplan steht Coretraining zweimal in der Woche, hier seht ihr ein paar weitere Übungen aus der letzten Einheit mit Coach Chris.

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5 am Tag

Essen

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Was hat es mit der 5 am Tag Formel auf sich?

Es ist eine Faustregel in der heutigen Ernährung 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen. Es ist nicht nur für jeden Geschmack etwas dabei, da das Angebot vielseitig ist, sondern man versorgt seinen Körper mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Diese wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus und stärken die Widerstandskraft. Darüber hinaus können Obst und Gemüse vor so genannten Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Das sind nur einige Vorteile…

Ich esse bereits zum Frühstück täglich Obst. Entweder als Fruchtsalat, oder als Beilage zu meinem Oatmeal. Oder man isst nach seinem Frühstück einfach ein Stück Obst wie eine Banane, eine Kiwi oder ein Apfel. Als Zwischenmahlzeit bereite ich mir gerne Naturjoghurt mit Obst zu, denn es sorgt für ein angenehmes Sättigungsgefühl und liegt dennoch nicht schwer im Magen. Dies ist gerade vor dem Training für mich ein sehr wichtiger Grund nichts „Schweres“ zu sich zu nehmen, da man sich sonst während des Sports nicht wohlfühlt.

Gemüse gibt es fast täglich bei mir als Beilage zu meinen Hauptmahlzeiten zu Mittag und am Abend. Man kann seinen Ernährungsplan sehr abwechslungsreich gestalten, da es verschiedenste Möglichkeiten der Zubereitung gibt.

Wie viel Obst und Gemüse soll man denn zu sich nehmen?

Neben der oben genannten Faustregel (5 am Tag) sollte man darauf achten, dass eine Portion in etwa einer Handfläche entspricht.

Wenn man sich an diese „Regeln“ hält, gibt man seinem Körper die Menge an Nährstoffen, um ausreichend versorgt zu sein.