Neustart

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Es war gestern wirklich ein gefühlter Neustart für mich.

Die letzten Wochen waren nicht einfach für mich (Trennung, Krankheit und Verletzung), was mich ehrlich gesagt ein bisschen aus der Bahn geworfen hat. Ich habe mich etwas gehen lassen und musste mich erst einmal sortieren. In solchen Phasen ist es enorm wichtig, sich schnellstmöglich wieder aufzurichten, aufzustehen und weiter seinen Weg zu gehen.

Dieser Schritt ist mir gestern gelungen. Dank Coach Chris von WEMAKEYOUFIT, der sich extra viel Zeit genommen hat und neben dem „Neustart“ in unser Training zwischendurch immer auch ein offenes Ohr hatte und mir damit enorm viel Kraft gegeben hat.

Das Training hatte es nach meiner verletzungsbedingten Zwangspause in sich, obwohl Chris vor dem Training versprach, dass es eine lockere Einheit zum reinkommen werden würde.

Es waren viele neue Übungen dabei, bei denen mir nach meiner Pause einfach schlichtweg die Kraft und Körperspannung fehlte, um sie richtig auszuführen, aber ich gab nie auf und kämpfte mich durch die Einheit, obwohl die Muskeln teilweise schon während den Übungen zumachten.

Nach dem Training fühlte ich mich gut, auch wenn ich körperlich völlig erschöpft war. Es hat mir mental extrem viel gebracht mich durch diese harte Einheit durchzukämpfen und nicht aufzugeben. Nicht aufgeben ist mein derzeitiges Motto. Das Leben kann manchmal sehr hart sein und meistens kommt dann alles (negative) auf einmal und zieht dich herunter. Ich vergleiche solche Phasen immer mit dem Fußball, dort sage ich: „Lieber man verliert einmal 0:5, statt fünfmal 0:1.“ Die eine Niederlage tut zwar weh, jedoch kann man mit vier positiv gestalteten Ergebnissen im Anschluß daran deutlich besser leben als mit fünf Niederlagen in Serie.

Ich versuche gerade die heftige Niederlage (privat/gesundheitlich) zu verdauen, damit ich schnellstmöglich wieder „Siege“ feiern kann. Die gestrige Einheit war der erste, jedoch der wichtigste Schritt dorthin.

NEVER GIVE UP (ON YOUR DREAMS)

Out Fit Park

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Ich finde es großartig, dass ich Ende November immernoch im Freien mit kurzer Hose trainieren kann.

Zum einen natürlich wegen den warmen Temperaturen in dieser Jahreszeit, die doch sehr ungewöhnlich sind, zum anderen, weil es heutzutage immer mehr der sogenannten Out Fit Parks gibt.

Meiner Meinung nach eine super Abwechslung zu den handelsüblichen Fitness-Centern oder einem Workout zu Hause. Warum?

Man ist an der frischen Luft, und die Natur gibt einem unheimlich viel Kraft. Wir, Coach Chris und ich, begannen im Sommer bei 40 Grad mit unserem Training und es war die Hölle, denn wir haben vergebens einen Schattenplatz gesucht. Im Herbst überraschte uns hier und da einmal Regen oder Wind, aber genau diese Dinge sorgten immer wieder für das gewisse Etwas und für Abwechslung. Man kann die Jahreszeiten auch vergleichen mit dem Leben oder mit meinem Projekt: Es ist immer abwechslungsreich und man weiß oft nicht, was die Zukunft bringt. Man muss das Leben so annehmen, wie es ist, mal fühlt man sich gut, mal fühlt man sich schlecht. Ich sage immer: „Nach dem Regen scheint auch wieder die Sonne!“

Draußen zu trainieren macht mir enorm viel Spaß, denn wir haben neben unserem Out Fit Park in Maria Enzersdorf (Südstadt) auch einen großen Park mit mehreren Sportmöglichkeiten, wie zum Beispiel Fußball, Basketball, Beachvolleyball, Tischtennis, einem Hügel für Bergaufläufe, etc., es wird also nie langweilig in unserem Trainingsalltag.

Wir möchten so lange es möglich ist diese Möglichkeiten nutzen, um euch zu zeigen, dass es keine Ausreden gibt, um Sport zu treiben. Man braucht kein teures Fitnessstudio oder teure Trainingsgeräte, um sich körperlich zu betätigen oder zu verausgaben. Man kann zum Beispiel auch Trends wie Freeletics kostengünstig ausprobieren, dafür gibt es in den meisten Städten bereits etliche Hotspots, an denen man in Gruppen gemeinsam trainieren kann, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Ich finde den ansteigenden Fitnesstrend und die Vielzahl an Möglichkeiten, die einem geboten werden großartig, so sollte für jeden Geschmack und für jedes Trainingsziel ein passender Trainingsweg mit dabei sein.

Am Wichtigsten ist aber immernoch der Faktor Spaß. Ohne Spaß kann man sich nur ganz schwer motivieren, sei es zum Sport treiben, sei es zum an seine Grenzen zu gehen, sei es um bei schlechterem Wetter laufen zu gehen, etc. Ohne Spaß wäre all dies nicht möglich.

Ich möchte euch mit den folgenden Fotos „unseren“ Out Fit Park besser vorstellen, den es auch in der selben Ausführung in Traiskirchen gibt.

Wo trainiert ihr am Liebsten? Lasst es mich wissen, vielleicht könnt ihr mich mit euren Trainingsplätzen oder Trainingsmethoden inspirieren..

 

 

Core Training

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Das sogenannte Core Training, bei dem die Körpermitte (Rumpf) trainiert wird ist heutzutage aus keinem Trainingsprogramm mehr wegzudenken. Beim Fußball hat man zum ersten Mal vor der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland diese Trainingsform wahrgenommen. Der damalige deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann engagierte dafür einen Spezialisten, den Amerikaner Mark Verstegen, der es schaffte die Nationalmannschaft so fit wie kein anderes Team bei der WM zu machen. Damals wurde in der Presse über die „moderne“ Trainingsform noch geschmunzelt, heutzutage zählt sie zu den wichtigsten Trainingsschwerpunkten, denn es werden nicht nur einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelschlingen in Form von komplexen Bewegungsabläufen effektiv trainiert.

Marc Verstegen beschreibt das Training wie folgt: „Das Programm dreht sich um Stabilität. Indem man mit dem Core-Training die Rumpfmuskulatur stärkt, wird der ganze Körper stabilisiert. Gleichzeitig werden beim Core-Training Fähigkeiten wie Flexibilität, Agilität und Beschleunigung trainiert. Die Muskeln sollen so in erster Linie nicht wachsen, sondern leistungsstärker werden.“

Es ist sowohl für Leistungssportler wie auch für den Breitensportler, sprich Hobbysportler, geeignet, da man den Schwierigkeitsgrad ohne jegliche Probleme an den Fitnesszustand der jeweiligen Person anpassen kann. Das Training ist sehr abwechslungsreich und stellt oft neue Herausforderungen dar. Der Körper kann sich aber sehr schnell an die neuen Bewegungsabläufe gewöhnen und das gibt einem ein sehr gutes (Körper-)Gefühl.

Auf meinem Trainingsplan steht Coretraining zweimal in der Woche, hier seht ihr ein paar weitere Übungen aus der letzten Einheit mit Coach Chris.

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TRX Training – mit Videos

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In dieser Woche gab es wieder ein super TRX Workout mit meinem Trainer Christian von WEMAKEYOUFIT (kurz: Coach Chris).

Ich freue mich immer darauf mit ihm zu trainieren, da ich jede einzelne Einheit an meine Grenzen gehen muss, um die Übungen perfekt auszuführen. Ich zeige euch heute ein paar einzelne Übungen mit einem kurzen Video, damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie ein Training bei uns aussieht und wie die Übungen ausgeführt werden.

Ich habe nächste Woche vor, einen ausführlichen Bericht über TRX Training zu schreiben, um euch die Vorzüge genauer zu erläutern. Mir macht es auf jeden Fall extrem viel Spaß und der Trainingseffekt ist spürbar und auch sichtbar, was aber bei der Trainingsintensität auch nicht anders zu erwarten war.

Erstes Ganzkörper-Workout nach meiner Verletzung

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Gestern stand das erste Ganzkörper-Workout mit meinem Personaltrainer Christian Burgholzer von WEMAKEYOUFIT nach meiner Verletzungspause auf dem Programm. Wir haben meinem Körper ein paar Tage extra Zeit gegeben, um sich zu regenerieren. Der Coach hat ein paar neue Übungen in das TRX-Training eingebaut, die echt super waren und neue Reize gesetzt haben. Ich spüre heute einen Muskelkater im Brustbereich und in den Beinen, aber es ist ein guter Schmerz. Ich muss an dieser Stelle fairerweise noch erwähnen, dass er gestern mit einer super Leistung unser Basketballspiel zum Aufwärmen das erste Mal gegen mich gewinnen konnte, und das völlig verdient.

Wie kommt man nach einer Verletzung wieder zurück in den Trainingsalltag?

Ich muss zugeben, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Belastung nach einer Verletzung festzulegen. Man muss auf seinen Körper hören und die Signale richtig deuten. Man freut sich umso mehr, wenn man wieder schmerzfrei seine Übungseinheiten absolvieren kann, als wenn man durch falschen Ehrgeiz zu früh mit dem Training wieder beginnt und einen Rückschlag erleidet. Man muss erst wieder seinen Rythmus finden, dabei ist es wichtig nicht gleich wieder dort einzusteigen, wo man aufgehört hat, sondern sich Schritt für Schritt ranzutasten.

Ganz entscheidend hierbei ist die Motivation nie zu verlieren. Man muss sein Ziel immer vor Augen haben, und sich am besten Zwischenziele setzen (4-6 Wochen), auf die man hin trainieren kann. Mein Ziel ist es meinen Traum vom Profifußball in meinem Alter doch noch zu realsieren. Diesen Gedanken hatte ich mir während meiner Verletzungspause immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Man darf sich nicht von Rückschlägen aus der Bahn werfen lassen. Rückschläge gehören zum Leben dazu, mal sind sie klein, manchmal größer. Dies sollte einen nicht beunruhigen, wichtig ist es fokussiert zu bleiben und immer wieder zurückzukommen. Harte Arbeit wird früher oder später belohnt, man muss jedes Mal wieder aufstehen, wenn man hinfällt und weiter an seinen Zielen arbeiten. Von nichts kommt bekanntlich auch nichts.

Ich bin froh, dass ich wieder mit meinem Training fortfahren kann und bin jetzt noch hungriger auf alles, was noch vor mir steht und freue mich jeden Tag, meinen Traum bereits jetzt leben zu dürfen.

Gestern Abend war ich übrigens noch beim Open Run von Boostvienna, einer Laufcommunity von Adidas. Wir sind eine Ringrunde in Wien gelaufen. Es hat echt Spaß gemacht und ich werde euch in Zukunft öfters darüber berichten und euch erklären, was genau dahinter steckt. Ihr könnt gespannt sein…

#impossibleisnothing #bethedifference

Fußballtraining – SC Mannswörth

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Wir machen ein sehr modernes, abwechslungsreiches, zielorientiertes Fußballtraining, das sehr anstrengend ist, und dennoch eine Menge Spaß bereitet. Ich habe ja schon einmal erwähnt, dass unsere Mannschaft mit vielen ehrgeizigen Spielern ausgestattet ist. Dies macht sich besonders im Trainingsengagement bemerkbar. Ein Großteil des Teams ist bereits eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn auf dem Spielfeld und spielt Kreis („Hösche“), während andere gerne mal eine halbe Stunde länger bleiben, um ein paar Bälle aufs Tor zu schießen oder aber ein paar Gewichte zu stemmen.

In der Regel schaut ein Training von uns so aus:

  • Zum Aufwärmen spielen wir meist Kreis, sprich 5 gegen 2, dabei schult man seine Passgenauigkeit, sein Spielverständnis und man lernt in Drucksituationen eine schnelle Entscheidung zu treffen. Außerdem muss man ständig auf den Fußballen aktiv in Bewegung sein, um Anspielstationen zu schaffen.
  • Im Anschluß an die „Hösche“ machen wir häufig Passübungen, um unsere Laufwege und unser Passspiel zu verbessern.
  • Zum Abschluß des Aufwärmprogramms: Schwunggymnastik und ein aktives Stretching, um die Muskulatur für die weiteren Übungen vorzubereiten, um Verletzungen vorzubeugen.
  • Danach machen wir alle Übungen, wie bereits beim Aufwärmen, mit dem Ball. Wir spielen sehr häufig 4 gegen 4 mit weiteren Anspielern außerhalb des begrenzten Spielfeldes (doppelter 16er), oder üben unser Umschaltspiel, sprich wie agieren wir bei Ballverlust und wie agieren wir bei Ballgewinn. Zweikampftraining steht ebenso auf dem Plan wie das Verteidigen von langen Angriffsbällen.
  • Koordination- und Schnelligkeitsübungen werden auch 1-2 mal in der Woche eingebaut.
  • Für die Offensivspieler gibt es oft verschiedene Spielformen verbunden mit dem Torabschluss, durch die Mitte und über die außen nach Flanken.
  • Am Ende des Trainings gibt es dann ein Spiel mit unterschiedlichen Vorgaben über ein größeres Spielfeld.
  • Im Abschlußtraining vor dem Spiel studieren wir noch Standardsituationen ein, ebenfalls offensiv und defensiv, um darauf vorbereitet zu sein, denn in engen Spielen ohne viele Torszenen kann ein Spiel häufig durch Standardsituationen entschieden werden.

Jetzt wisst ihr in etwas, was wir 4 mal in der Woche trainieren, um uns bestmöglichst auf das nächste Spiel vorzubereiten.

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