physio22 -Zentrum für Therapie

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Letzten Dienstag habe ich mich im Mannschaftstraining leider am rechten Oberschenkel verletzt. Nach dem Sprinttraining am Montag spürte ich meine Muskeln speziell im hinteren Oberschenkelbereich noch einen Tag später deutlich. Ich habe mir aber keine weiteren Gedanken darüber gemacht, da sich auch andere Teamkollegen über ähnliche Beschwerden beklagten.

Und so kam es wie es kommen musste, bei einem Schuss mit rechts über meinen Kopf blockierte der hintere Oberschenkelmuskel umgehend. Ich brach das Training auf der Stelle ab und konnte vor Schmerzen kaum noch normal gehen. Bereits in der Kabine rief ich meinen Freund und Physiotherapeuten Holger Paasche von physio22 an, um einen Termin zu vereinbaren. Zum Glück konnte ich bereits zwei Tage später vorbeischauen, um mich untersuchen zu lassen. Die ersten Untersuchungen schlossen einen Muskelfaserriss aus, was sich später aber nicht bestätigen sollte, denn ein deutlich erkennbarer Bluterguss verrät, dass einige Muskelfasern beschädigt wurden und somit wurde mein Bauchgefühl leider bestätigt: Muskelfaserriss. Die ersten ein, zwei Tage sind vorallem für den Kopf sehr schwierig, da man sehr geknickt ist und weiß, dass man die nächsten 3-4 Wochen nicht mitwirken kann. Jedoch geht es bei mir glücklicherweise sehr schnell wieder ins Positive über und ich blicke bereits freudig auf die nächsten Wochen und möchte schnellstmöglich zurückkommen, um meiner Mannschaft wieder auf dem Platz im Abstiegskampf helfen zu können.

Dank der Therapie von physio22  geht es mir bereits nach knapp einer Woche schon sehr gut. In dieser Woche wurde der Muskel um die verletzte Stelle herum gelockert, um die Blockade zu lösen und den Muskel zu entspannen. Zudem habe ich ein kleines Muskelaufbauprogramm von Holger mit auf den Weg bekommen, welches ich zweimal täglich ausübe. Dank dieser schnellen Behandlung kann ich in dieser Woche wieder mit lockerem Lauftraining starten und zudem im Fitnesscenter mein Programm steigern mit Krafttraining und Fahrradfahren.

Vielen lieben Dank nochmal an physio22 und Holger Paasche für die tolle Unterstützung, die professionelle Behandlung und die mentale Aufbauarbeit.

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Wer sich über körperliche Beschwerden beklagt, dem kann ich dieses junge, dynamische und kompetente Team herzlichst empfehlen.

physio22 – Zentrum für Therapie

Mühlgrundgasse 3/1 Top 5
Donaustadt 1220 Wien

Homepage: http://physio22.com/

Ich lebe noch…

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In den letzten 2 Wochen war es sehr ruhig auf meinen Kanälen im World Wide Web.

Der Grund dafür ist ganz einfach: Mein Umzug nach Wien. Ja, ich bin wieder ein Wiener. Nach 2 schönen Jahren in der kleinen Kurstadt Baden (südlich von Wien) hat mich die Bundeshauptstadt wieder.

Der Umzug war sehr anstrengend und kostete einiges an Energie und war zudem emotional nicht ganz einfach für mich, da er nach vier Jahren einen neuen Lebensabschnitt für mich bedeutete. Das Ganze musste ich erst einmal für mich selber verarbeiten und hatte zum Glück seitdem viele Meetings, um auf andere Gedanken zu kommen. Um euch einen kleinen Überblick zu geben, was ich in den vergangenen 14 Tagen so getrieben habe, gibt es hier eine Zusammenfassung:

Die Vorbereitung mit dem SC Mannswörth ging in die heiße Endphase, denn bereits diesen Samstag starten wir mit der Heimpartie gegen den SV Gerasdorf-Stammersdorf in die Rückrunde. Die letzten Ergebnisse und Leistungen waren nicht mehr so wie wir uns das gewünscht haben. Gegen den Regionalligisten Admira Juniors gab es eine 0:5 Niederlage, und am vergangenen Wochenende kassierten wir gegen den 2. Landesligisten FC Karabakh ebenfalls eine 1:2 Niederlage.

Gegen zwei unterklassige Teams konnten wir jedoch souveräne Siege einfahren. Red Star Penzing wurde mit 4:0 besiegt und gegen Klosterneuburg gab es sogar einen 7:1 Triumpf.

In den letzten vier Vorbereitungsspielen spielte ich leider nur einmal gegen Red Star Penzing von Beginn an. Mit dieser Situation kann ich natürlich nicht zufrieden sein, da es ganz und gar nicht meinem Anspruch gerecht wird. Das Leben ist nicht immer fair und man muss sich den Situationen stellen und das Beste daraus machen. Ich werde ganz sicher nicht aufgeben, sondern noch härter und intensiver als bisher trainieren. Solche Phasen stärken und festigen deine Persönlichkeit viel mehr als solche, in denen es rund läuft. Fritz Fuchs (mein damaliger Trainer beim 1.FC Saarbrücken) sagte immer: „Das dritte Bein des Fußballers ist der Kopf“ und er hat damit recht. Der Kopf bzw. die Psyche spielt eine große Rolle um seine Leistung abrufen zu können, denn man muss fokussiert sein auf das Wesentliche und sich von nichts ablenken lassen. Ich nehme diese Herausforderung an und werde dadurch stärker als jemals zuvor.

Es gibt aber auch positivere Neuigkeiten 🙂 Zum Beispiel habe ich mit den Jungs von Constant Evolution Max Brucker und Patrick Domingo ein Video abgedreht um die neuen Adidas ACE16.1 Primeknit Fußballschuhe in Szene zu setzen. Das Endergebnis wird in Kürze präsentiert und ich bin schon sehr gespannt. Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack.

So, die restlichen Neuigkeiten gibt es in den nächsten Tagen noch…

Euer Ben

Fotos by Max Brucker/Patrick Domingo

 

Therme Oberlaa in Wien

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Die Vorbereitung mit dem SC Mannswörth war bisher sehr intensiv: vier Trainingseinheiten in der Woche, plus zwei Testspiele, zudem Spinning und Stabilitätstraining. Unser Trainer Senad Mujakic hat in den letzten Tagen bemerkt, dass wir Spieler schwere Beine haben und hat uns mit einem freien Trainingstag in der Therme belohnt, um wieder zu Kräften zu kommen.

Die Therme Oberlaa in Wien wurde vor ein paar Jahren saniert und ist perfekt, um den Alltagsstress für einen Tag oder wie wir gestern für einige Stunden zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen. Sie bietet sehr viel Platz mit den unterschiedlichsten Becken wie zum Beispiel einem Salzwasserbecken im Freien, einem Sportlerbecken für die Schwimmer, Erholungsbecken mit Whirlpools, ein Sprungbecken für die Mutigen und zwei coole Wasserrutschen. Einige von uns nutzten gestern auch den Saunabereich, den man gegen einen geringen Aufpreis von 8€/Person ebenfalls nutzen kann.
Die Zeit verging wie im Flug, da wir alle angebotenen Sachen genutzt und wir viel miteinander geredet haben, was im Trainingsalltag in diesem Maße überhaupt nicht möglich ist. Somit hat sich der gestrige Ausflug echt bezahlt gemacht, denn neben der Tatsache, dass wir unsere Körper und unseren Geist gepflegt haben, haben wir uns alle besser kennengelernt. Mein Gefühl sagt mir, dass wir noch enger zusammen gewachsen sind und vorallem unsere neuen Spieler noch besser integriert haben.
Ich sage es schon immer:

Oftmals ist weniger mehr.

Heute geht es wieder mit einem Training am Polizeiplatz in Wien weiter, mit neuer Energie und einem gestärkten Teamgeist. Wir haben noch 3 Wochen bis zum Meisterschaftsbeginn und die müssen wir nutzen, um eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen.
Mein Tipp an alle, die im Alltag häufig gestresst sind und ständig unter Strom stehen: Gönnt euch regelmäßig Auszeiten und tut etwas, was euch bzw. euren Seelen und eurem Körper gut tut. Die Gesundheit ist schließlich das Wichtigste was wir besitzen, passt gut auf sie auf.

Euer Ben

Freier Tag

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Gestern war der erste freie Trainingstag seit dem Trainingsauftakt und den habe ich auch genutzt um einmal richtig abzuschalten.
Zu Mittag war ich mit einer Freundin im Vapiano Wien Mitte, wir haben uns ewig nicht gesehen und hatten uns dementsprechend viel zu erzählen. Ich habe seit Ewigkeiten auch wieder mal eine Pizza (Hawaii) gegessen.
Am Abend war ich dann noch im Restaurant/Café Aumann etwas trinken.
Der Tag ohne Sport und mit Freunden hat nicht nur der Seele gut getan, sondern auch meinem Körper. Er hatte einen kompletten Tag Zeit sich von den harten Trainingseinheiten und dem Testspiel gegen Wimpassing zu erholen. In dieser Woche steht noch ein Training (heute) und ein Testspiel gegen den Regionalligisten SC Neusiedl statt. Am Samstag werde ich zudem mit meiner Adidas-Familie beim SK Rapid Wien Sponsorenturnier antreten. Die Jungs sind schon „on fire“ und wollen bei ihrer ersten Teilnahme gleich um den Turniersieg mitspielen. Ich sag nur: auf geht’s Team #bosseveryone 😊
Samstag Abend findet noch der alljährliche Sportlerball meines Clubs SC Mannswörth statt, dem der gesamte Verein seit Wochen entgegen fiebert.
Spannende Woche also, von der ich euch spätestens am Sonntag berichten werde.
Euer Ben

1. Wiener HipHop Ball

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Flyer

Wien ist für mich die Stadt der Bälle, der Wiener Opernball genießt eine weltweite Bekanntheit und lebt von seiner Tradition: dem schönen Ballsaal, der klassischen Musik, dem Eröffnungstanz, der Mitternachtseinlage und natürlich der bezaubernden Abendrobe.

Dieses Jahr findet zum ersten Mal in der Ballgeschichte ein Ball statt, der diese Tradition bricht und zwei Unterschiedliche Kulturen miteinander vereint: Classic vs. HipHop.

Der 1. Wiener HipHop Ball lädt unter dem Motto „Die Nacht des urbanen Walzer-Tanzes“ am 30.01.2016 im Palais Niederösterreich in der Herrengasse 13, 1010 Wien, ein.

Was erwartet uns?

Der 1. Wiener HipHop Ball ist eine Momentaufnahme und Zeitreise zugleich. Von seinen Anfängen bis ins Jahre 2016 wird hier musikalisch nichts ausgelassen. Er vereint zwei unterschiedliche Formen der Musikkultur zu einem Gesamtkunstwerk mit einem Crossover Sound aus Klassik und HipHop Beats, supported von einem top besetzten Orchester, großartigen TänzerInnen, unique Human Beatboxing, hochkarätigen DJ- und Live-Performances!

Sajeh

Foto by Stefan Joham

Ich hatte vor ein paar Wochen die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und konnte die Proben der Tänzer besuchen und einen Einblick erhalten, welch harte Arbeit die Organisatorin Sajeh Tavasolie und auch alle Beteiligten in dieses Großevent stecken. Ohne diesen Einsatz und die Leidenschaft für dieses Projekt, die Musik, diese Kultur und alles was damit zu tun hat würde ein solches Ereignis in dieser Größenordnung niemals stattfinden.

Der Choreograf Dino Kecanovic, 26, war so freundlich und hat mir ein kurzes Interview gegeben, um über seine Arbeit und den Wiener HipHop Ball (#WHHB) zu sprechen.

 

DinoDino ist eher zufällig zum Tanzen gekommen, als ihn ein Teamkamerad vom Basketball mit 15 Jahren beim Partymachen begleitete und ihm privat ein paar Dancemoves zeigte, damit er sich auch auf die Tanzfläche traute. Dieser Freund öffnete ihm das Tor zum Tanzen und er sei währenddessen in seiner „Traumwelt“. Die Lust am Tanzen ist konstant gestiegen und so entschloss er sich mit dem Basketball aufzuhören und sich ganz dem Tanzen zu widmen. Ich habe ihn tanzen sehen und muss sagen, es war die Richtige Entscheidung.

Seine Inspirationen hole er „beim Musik hören, Spazieren gehen, von den Tanzstunden, die er hält, aber auch besucht, generell von anderen Tänzern, aber auch von komplett anderen Tanzstilen oder Sportarten“.

Für den Wiener HipHop Ball feiert er sein Debut als Artistic Director und bringt verschiedene Tanzformationen aus ganz Wien zusammen auf die Bühne, was es in dieser Form zuvor noch nie gegeben hat. Eine Art All Star Team bestehend aus den Tanzformationen ArriOlaBigSMile-ClubThe UnityUrban WidgetsA to the What und Laissez Flair.

Die Vorfreude auf die Perfomance am WHHB steige von Tag zu Tag und er verriet, dass die Proben seit Dezember intensiviert wurden und nun am Feinschliff gearbeitet werde. Er habe keine Sekunde gezögert, als ihn Sajeh Tavasolie gefragt hat, ob er Teil dieses einzigartigen Projektes sein möchte. Die Beiden lernten sich bei Adidas kennen, als sie beide für den Sportartikelhersteller gearbeitet haben, der auch einer der Sponsoren des Balls sein wird. Dino ist verantwortlich für die Eröffnungsformation und hat 18 indivuelle Charaktere und TänzerInnen zu einer Einheit geformt, die alle mit ihrer Performance umhauen wird.

Über den WHHB sagt er: „Angefangen vom Dresscode bis hin zur Musik… das Gesamtpaket ist etwas Besonderes“ und fügt hinzu: „Das sich die Tänzer nicht nur auf den Beinen drehen werden sondern auch auf Händen und Köpfen macht das ganze einzigartig!“ Er ist sehr dankbar, dass er einen Teil des Gesamtkunstwerkes beisteuern konnte. „Wahrscheinlich werde ich mit meiner Performance dem einen oder andern auf die Füße steigen, but hey…in unser heutigen Zeit kann man es nicht allen recht machen. Hate it or Love it…..at least you watched it.“ verrät er mit einem Augenzwinkern.

Besser könnte man es nicht auf den Punkt bringen.

Dinos Fazit lautet: „Von welcher Seite man diesen Ball auch betrachten mag, it’s extraordinary and AWESOME!“

Ich habe noch ein kurzes Video für euch von den Tanzproben. Bei mir wächst bereits auch Tag für Tag die Vorfreude auf dieses Event, weil ich miterleben durfte, wie viel Herzblut, Leidenschaft, Einsatz und Schweiß jeder einzelne Beteiligte reingesteckt hat.
Mehr Infos auf der aktuellen Homepage: http://whhb.at/

 

Rückblick 2015

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Was für ein Jahr 2015.

Im Fokus meines Jahres stand definitv mein Projekt Dreh- und Angelpunkt. Im ersten halben Jahr war ich sehr mit den Planungen hierfür beschäftigt, bevor es im Juli endlich losging. Seit Sommer haben sich so viele Dinge in meinem kompletten Leben geändert, viel im positiven aber auch einige im negativen Sinne.

Ich habe ein klares Ziel vor Augen und durchlebte auf dem Weg dorthin Höhen und Tiefen und lasse euch dabei teilhaben. Ich habe sehr viele inspiriende Menschen kennengelernt, die mir weitergeholfen haben in meiner persönlichen Entwicklung. Die Reise ist noch lange nicht zu Ende. Für das Jahr 2016 sind bereits jetzt einige spannende Projekte geplant, auf die ihr euch freuen könnt.

Ich möchte an dieser Stelle DANKE sagen bei allen Menschen, die hinter mir stehen und mich bei meinem Vorhaben unterstützen, bei allen Trainern, Motivatoren, Mentoren, Partnern usw. für eure tolle Unterstützung und euer Engagement und euren Glauben an etwas Großes.

Die Reise ist noch lange nicht zu Ende…

Euch allen einen guten Start ins neue Jahr, mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen!

Euer Ben