Der 11. Spieltag

Eigentlich könnte ich den Text des 10. Spieltages einfach übernehmen und keinem würde es auffallen. Die Parallelen zum Spiel gegen Wiener Linien sind schon enorm. An diesem Wochenende ging es zu Hause gegen den SC Ostbahn XI, ein Verein, der hinter uns in der Tabelle platziert ist. Dementsprechend hatten wir hohe Erwartungen aus diesem Spiel als Sieger hervorzugehen.

Es war wie bereits in der Vorwoche eine gute erste Halbzeit von uns. Wir dominierten den Gegner und ließen nur eine Torchance nach einem Eckball zu. Es gelang uns in Minute 11 eine erneute frühe Führung. Wie eine Woche zuvor war es ein schöner Spielzug, der mit einem Pass in die Tiefe zu David Rajkovic zu Ende gespielt wurde. Rajko blieb im eins gegen eins gegen den Gästekeeper ruhig und behielt die Übersicht und schob zum 1:0 ein. Wir waren die spielbestimmende Mannschaft und hatten 3-4 sehr gute Einschußmöglichkeiten, um noch vor dem Halbzeitpfiff das Ergebnis zu erhöhen.

In der Pause hatten wir nicht das Gefühl, dass der Gegner uns in diesem Spiel gefährlich werden könnte, außer vielleicht nach einer Standardsituation, da sie gute Schützen und groß gewachsene Spieler haben.

Je länger das Spiel in der 2. Halbzeit dauerte, umso mehr verloren wir die Kontrolle über das Spiel und wir zogen uns immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Entlastungsangriffe waren Mangelware. In der 60. Minute dann die nächste Parallele zum Spiel der Vorwoche. Ich klärte einen Schnittball im eigenen 16er in letzter Sekunde und wurde vom heranrutschenden Gegenspieler mit offener Sohle auf meinem Spann getroffen. Nach kurzer Behandlungspause und dem Versuch weiterzuspielen, musste ich nach ein paar Minuten doch verletzungsbedingt ausgewechselt werden. So musste ich die letzten 30 Minuten von der Bank aus verfolgen und konnte von dort aus nur noch die Daumen drücken. Es war eine sehr hektische Schlußphase, in der Ostbahn mehr Spielanteile hatte und durch Standardsituationen und lange hohe Bälle in die Spitze zu der ein oder anderen Torchance kam. Und so kam es wie es kommen musste, 4 Minuten vor dem Ende gelang den Gästen nach einem Eckball der Ausgleich und das nicht unverdient. Dieses Resultat hat sich für uns alle wie eine Niederlage angefühlt, da wir kurz vor dem Ende erst den Ausgleich hinnehmen mussten.

Wie in der Vorwoche konnten wir also nach einer guten ersten Halbzeit und einer verdienten Pausenführung keinen Sieg verbuchen und mussten uns auf Grund einer schwachen zweiten Halbzeit mit einem Unentschieden vergnügen.

Meine Fußprellung ist dieses Mal noch etwas schlimmer als in der Vorwoche. Es hat wieder meinen linken Fuß erwischt. Ich hoffe, dass ich in ein paar Tagen wieder schmerzfrei bin und den Fuß dann voll belasten kann, denn im Moment fühle ich mich körperlich gut und finde immer besser meinen Rythmus. Ich werde mich durch solche Rückschläge nicht beirren lassen und bleibe weiterhin fokussiert, auch wenn ich meinem Körper bzw. meinem Fuß jetzt erst mal ein paar Tage ruhen gönnen muss.

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