Der 9. Spieltag

Wir spielten zu Hause gegen Cashpoint Favac. Der Gegner hatte unter der Woche einen Trainerwechsel und so traten wir gegen einen alten Bekannten an: Zeljko Ristic. Er war vor 3 Jahren Trainer in Mannswörth und gewann mit uns die Meisterschaft in der Oberliga B. Wir konnten also davon ausgehen, dass er sehr motiviert seine neue Aufgabe antreten würde, mit dem Plus, dass er viele Spieler von damals sehr gut kennt und die Spielweise des Gegners dementsprechend auf uns abstimmte.

Bereits am Freitag zeichnete sich ab, dass ich nicht von Beginn an dabei sein würde. Es hat sich Samstag leider bestätigt, nichtsdestotrotz rechnete ich zu 100 Prozent mit einem Heimsieg für uns, nachdem wir vor einer Woche unser bis dato bestes Saisonspiel bestritten hatten.

Wir konnten leider in keiner Minute des Spiels an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und waren in Hälfte eins sehr unter Druck, da wir zu leicht den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und der Gegner mit schnellen Gegenstößen immer wieder für Gefahr sorgen konnte. Sie belohnten ihre disziplinierte und aggressive Spielweise mit der Führung. Der Treffer viel nach einem Eckball, den wir schlecht verteidigten. Wir hatten lediglich eine Halbchance auf unserer Habensseite verbucht.

In Hälfte zwei kamen wir etwas besser ins Spiel, waren besser in den Zweikämpfen und konnten den Gegner etwas weiter von unserem Tor fernhalten, ohne jedoch eigene Chancen zu kreieren. Wir mussten natürlich im Laufe des Spiels unser Risiko erhöhen und ermöglichten so die ein oder andere Kontersituation. In dieser Phase des Spiels mussten wir uns bei unserem Torhüter Oliver Meixner bedanken, der mit mehreren Glanzparaden einen höheren Rückstand verhinderte und uns im Spiel hielt. Der Trainer wechselte alle offensiven Spieler, die ihm zur Verfügung standen, ein, um den Ausgleich doch noch zu erzwingen. Dies bedeutete gleichzeitig für mich, dass ich nicht mehr zum Einsaz kommen sollte.

Kurz vor Ende des Spiels haben wir nach einer langen Flanke einen Elfmeter zugesprochen bekommen, den nicht jeder Schiedsrichter pfeifen würde. Uns soll es egal sein, André ließ sich nicht zweimal bitten und glich in der 86. Minute zum 1:1 Endstand aus. Es war überhaupt kein gutes Spiel von unserer Seite, und daher müssen wir mit einem Punkt zufrieden sein.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s