Der 8. Spieltag

Am vergangenen Samstag trafen wir auswärts auf die Wiener Viktoria. Sie haben die vergangenen 3 Spiele verloren und waren auf Wiedergutmachung aus. Ihr Trainer, Toni Polster, hoffte auf den Heimvorteil, da sie einen kleinen Kunstrasenplatz, älterer Generation, haben. Dies sollte sich aber zunächst nicht als Vorteil herausstellen. Wir konnten uns sehr schnell an die Platzverhältnisse gewöhnen und machten unsere technischen und taktischen Vorteile zu unserem Nutzen.

In Hälfte eins spielten wir einen wunderbaren Fußball, der Gegner konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Wir waren aggressiv in den Zweikämpfen, konnten die Bälle gleich nach Ballverlust wieder erobern und spielten einen ruhigen, sauberen Ball von hinten heraus. Einige tolle Aktionen über die Flügel führten leider nicht zum Torerfolg. Wir konnten hochkarätige Chancen, mindestens 5 Stück fallen mir auf Anhieb ein, nicht nutzen. Die schlechte Chancenverwertung war das einzige, was wir uns vorhalten mussten in der Kabine zur Pause, ansonsten war das Spiel für die Wiener Stadtliga wirklich sehr schön anzusehen.

Leider passierte in Hälfte zwei genau das, was in dieser Saison bereits häufiger passiert ist. Der Gegner kam mit seinem ersten Schuss auf unser Tor in Minute 51 zum 1:0. Wir ließen uns aber nicht beirren und spielten weiter unser Spiel, mit etwas mehr Wut im Bauch. Den Willen kann man uns nicht abstreiten, wir haben wirklich alles versucht, um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Aber wie ist es im Leben? Hast du kein Glück, kommt auch noch Pech hinzu. Der Schiedsrichter gab einen klaren Elfmeter nicht für uns und lag mit der ein oder anderen Entscheidung an diesem Tag nicht richtig. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison: wir dominieren das Spiel und den Gegner, erzielen aber kein Tor (erst 5 geschossene Tore in 8 Spielen sprechen eine eindeutige Sprache) und bekommen zu einfache Gegentore und verlassen das Feld demzufolge oft unnötig als Verlierer.

Das 2:0 in der 93. Minute war da schon nicht mehr relevant für den Ausgang des Spiels.

Wir werden die positiven Eindrücke des Spiels mitnehmen für die nächsten Aufgaben und uns diese Woche im Training auf Torabschlüsse konzentrieren und das Spiel im letzten Drittel des Feldes. Ich bin immernoch sehr positiv gestimmt, dass wenn wir weiter eine Einheit bilden und an uns arbeiten und genauso Fußball spielen wie in den meisten Spielen bisher, wir von da unten rauskommen und uns lieber früher als später für den hohen Aufwand belohnen werden.

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