Der 2. Spieltag

Wie bereits in der Vorwoche mussten wir auch dieses Mal auswärts antreten, dieses Mal bei Technopool Admira, die an diesem Wochenende ihren neuen Rasenplatz mit einem Sportfest einweihten.

Und wie bereits in der Vorwoche kam ich leider nicht zum erhofften Einsatz, der Trainer hatte zu Beginn der Trainingswoche in einem 4 Augengespräch gesagt, dass ich noch 2-3 Wochen brauchen würde, um der Mannschaft weiterhelfen zu können. Wie dem auch sei, ich drückte von der Ersatzbank aus meinem Team die Daumen und wäre im Notfall bereit gewesen für einen Einsatz.

Das Spiel begann für uns gut. Wir störten den Gegner früh in der eigenen Hälfte bei ihrem Spielaufbau und konnten so sehr viele Bäller erobern und unser schnelles Umschalten ausspielen. Wir kamen auch zu guten Chancen, wenn ich mich nicht irre, hatten wir 4-6 sehr gute Einschußmöglichkeiten, wobei der Gegner in Hälfte eins nur zu einer nennenswerten Torchance kam. So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Wir befürchteten schon, dass sich unsere schlechte Chancenverwertung im Laufe des Spieles noch rächen könnte. Und genauso war es auch. Durch einen unnötig verursachten Eckball gerieten wir in der 72. Minute in Rückstand und mussten von diesem Zeitpunkt aus mehr riskieren und so ergaben sich für Technopool Räume zum Kontern. In Minute 80 nutzten sie einen davon zur Vorentscheidung. Das 2:0 war ein Schlag ins Gesicht, es erinnerte stark an die 1. Runde, in der wir ebenfalls die spielbestimmende Mannschaft waren, und kurz vor dem Ende 2 Gegentore hinnehmen und das Spielfeld als Verlierer verlassen mussten.

So ist es Fußball. Wer seine guten Möglichkeiten nicht nutzt,wird häufig dafür bestraft. Nicht immer gewinnt die bessere Mannschaft. Was wir daraus lernen müssen ist, dass wir unsere Möglichkeiten besser ausspielen und ruhiger vorm gegnerischen Tor werden müssen. Was wir auch verbessern können, ist nach einem Rückstand noch einmal alles in die Wagschale zu schmeißen, um das Spiel wieder zu drehen, eine typisch deutsche Mentalität eben. Wir sind noch eine sehr junge Mannschaft, die meisten von uns sind zwischen 19-22 Jahre alt und das gehört zu ihrem Lernprozess dazu.

Ich habe zum Beispiel gelernt, dass das Schöne im Fußball ist: Man kann eine Woche später wieder alles gut machen und genau das werden wir versuchen.

Wer den Spielbericht noch einmal lesen möchte, kann dies gerne auf http://www.fanreport.at tun, hier ist der Link zum Spiel:

http://www.fanreport.com/at/wien/liga/wiener-stadtliga/spielbericht/mannswoerth-zum-zweiten-mal-geschlagen-1296297/

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